Peter Knemeyer von der WTG Heckengäu II am Barren. Foto:
Die WTG Heckengäu II wollte sich beim Saisonauftakt der Turnen-Verbandsliga ordentlich präsentieren. Zumindest in Teilen gelang das, aber von einem Sieg war das Team weit entfernt.
red
10.02.2026 - 15:01 Uhr
Die Verbandsliga-Turner von der WTG Heckengäu II sind mit einer deutlichen Niederlage gegen den MTV Ludwigsburg II in die Saison gestartet. Die Stadionsporthalle in Renningen war zwar gut gefüllt und die Stimmung erwartungsfroh, doch sportlich blieb der erhoffte Erfolg aus.
Die Gemeinschaftsriege ging mit einem erfahrenen und eingespielten Kader in den Wettkampf, doch die Gäste machten früh klar, dass sie wenig zu verschenken hatten. Zwar holten die Einheimischen am Boden in zwei Duellen Zählbares, doch der Gegner konterte mit höheren Ausgangswerten, und das Gerät ging knapp mit 5:7 verloren.
WTG Heckengäu II turnt solide, aber MTV Ludwigsburg II turnt besser
Am Pauschenpferd folgte der erste deutliche Bruch. Die WTG II turnte solide, doch der MTV II präsentierte sich stabiler und technisch sauberer. Das 2:12 war ein frühes Signal, wohin sich der Wettkampf entwickeln würde. Auch an den Ringen und am Sprung setzten die Ludwigsburger ihre Linie fort: hohe Schwierigkeit, wenige Wackler, klare Gerätesiege.
Erst am Barren gelang den Heckengäuern ein Ausrufezeichen. Yannick Kellenberger turnte eine starke Übung und erhielt dafür 12,2 Punkte. Auch der Rest des Teams zeigte hier die nötige Ruhe. Am Reck zog dann der Kontrahent noch einmal an und entschied auch dieses Gerät souverän für sich.
Nick Ackermann an den Ringen. Foto: Georg Hrivatakis
Trotz einzelner Glanzpunkte im Verlauf des Wettkampfs – beispielsweise von Tim Berger mit 13,4 Punkten am Boden, Nick Ackermann mit 11,6 Punkten am Pferd, Max Eisele mit 12,1 Punkten an den Ringen und Yannick Kellenberger mit 11,35 Punkten am Reck – blieb der Gesamteindruck bei 22:50 Score-Punkten aus Sicht der WTG II eindeutig.
„Wir wollten uns ordentlich präsentieren, und das haben wir in Teilen auch getan“, befand der sportliche Leiter Nick Ackermann. „Aber Ludwigsburg II war heute einfach stärker und konstanter.“ Für ihn und seine Teamkollegen geht es am 21. Februar auswärts bei der TG Wangen‑Eisenharz II weiter.