TV-Duell vor US-Wahl Mikrofone von Donald Trump und Joe Biden sollen stumm geschaltet werden

Von red/AFP 

Nachdem sich Donald Trump und Joe Biden Ende September ein chaotisches Fernsehduell geliefert haben, sollen beim nächsten TV-Duell am Donnerstag die Mikrofone der Kandidaten nach Ablauf ihrer Redezeit abgeschaltet werden.

Donald Trump und  Joe Biden sollen zur Beantwortung einer Frage zwei Minuten zur Verfügung stehen. (Archivbild) Foto: dpa/Evan Vucci
Donald Trump und Joe Biden sollen zur Beantwortung einer Frage zwei Minuten zur Verfügung stehen. (Archivbild) Foto: dpa/Evan Vucci

Washington D.C. - Beim TV-Duell zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem Herausforderer Joe Biden am Donnerstag sollen die Mikrofone der Kandidaten nach Ablauf ihrer Redezeit abgeschaltet werden. Die für die Veranstaltung zuständige Kommission hoffe, „dass die Kandidaten auf diese Weise ihre jeweilige Redezeit respektieren, was eine zivilisierte Debatte befördern und so den Nutzen für die Zuschauer steigern wird“, hieß es in einer Erklärung am Montag (Ortszeit). 

Jedem Kandidaten sollen zur Beantwortung einer Frage des Moderators zwei Minuten zur Verfügung stehen. Danach werde das Mikrofon stumm geschaltet. In der anschließenden offenen Diskussion bleiben die Mikrofone eingeschaltet. 

Trumps Wahlkampfmanager Bill Stepien reagierte verärgert auf die Ankündigung. Trump sei entschlossen, mit Biden zu debattieren, unabhängig von „in letzter Minute von der voreingenommenen Kommission erlassener Regeländerungen, um ihrem favorisierten Kandidaten einen Vorteil zu verschaffen“. 

Fernsehduell im September verlief chaotisch

Trump und Biden hatten sich Ende September ein chaotisches Fernsehduell geliefert, bei dem der Präsident seinem demokratischen Herausforderer pausenlos ins Wort gefallen war. Das TV-Duell am Donnerstag wird das letzte vor der Wahl am 3. November sein. 

Der unter anderem für seinen Umgang mit der Corona-Pandemie massiv in der Kritik stehende Trump liegt wenige Wochen vor der Wahl in Umfragen hinter seinem Herausforderer Biden. Der Republikaner hat nicht nur im landesweiten Umfrageschnitt einen Rückstand von rund zehn Prozentpunkten. Auch in besonders wichtigen Schlüsselstaaten wie Michigan, Pennsylvania und Wisconsin liegt Trump hinter Biden.




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