Twitter-Aktion zum Familiennachzug Cem Özdemir teilt privates Familienfoto

Von ala/ dpa 

Der Bundestag beschließt die verlängerte Aussetzung des Familiennachzugs für Flüchtlinge. Dagegen sind die Grünen und Linken, die unter dem Hashtag „FamilienVereint“ und mit emotionalen Familienfotos auf Twitter Stellung zu der Entscheidung beziehen.

Für den Familiennachzug: Cem Özdemir und weitere Politiker twitterten unter dem Hashtag „FamilienVereint“ Kinderfotos. Foto: dpa
Für den Familiennachzug: Cem Özdemir und weitere Politiker twitterten unter dem Hashtag „FamilienVereint“ Kinderfotos. Foto: dpa

Berlin - Der Bundestag hat am Donnerstag über die von Union und SPD erarbeitete Neuregelung zum Familiennachzug für Flüchtlinge mit subsidiären Schutz entschieden. Nach hitzigen Debatten bleibt der Nachzug von Familienmitgliedern bis Ende Juli ausgesetzt. Ab August können dann monatlich 1000 Familienangehörige und Härtefälle nach Deutschland kommen. Das Vorhaben stößt bei Flüchtlingsorganisationen und Sozialverbänden auf enorme Kritik, ebenso bei Grünen und Linken. Die Grünen hatten im Vorfeld in den sozialen Medien unter dem Hashtag „FamilienVereint“ klar Stellung bezogen.

Die Grünen teilten beim Kurznachrichtendienst Twitter einen Videoclip, in dem Kinderbilder der Parteimitglieder zu sehen sind. „Wir wollen Familien zusammenführen und Integration möglich machen“ heißt es in dem Post.

Auch Cem Özdemir teilte vor der Abstimmung im Bundestag ein altes Kinderbild von sich und schrieb dazu: „Ich will, dass jedes Kind in Sicherheit bei seiner Familie aufwachsen kann – so wie ich das auch konnte.“ Er ruft zudem auch andere User auf unter dem Hashtag „FamilienVereint“ ihre Kinderbilder für den Familiennachzug zu twittern.

„Geborgenheit und Sicherheit wünsche ich jeder Familie, egal welcher Herkunft.“ Die ehemalige Parteivorsitzende Simone Peter teilte ebenfalls ein Familienbild aus ihrer Kindheit:

Der ehemalige Bundestagsabgeordnete Özcan Mutlu findet: „Jede getrennte Familie ist ein Härtefall!“

Aber nicht nur die Grünen sind für den Familiennachzug, auch Mitglieder der Linken teilten private Einblicke aus ihrer Kindheit, um sich für das Thema stark zu machen. So wie Stefan Liebich:

Oder auch Gesine Lötzsch:




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