Überflutete Ruinen Geisterstädte im See

Bei extremen Niedrigwasser wie in diesem Sommer kann man die Überreste des überfluteten Dorfes Berich im hessischen Edersee besichtigen. Foto: Wikipedia commons/Axel Hindemith 13 Bilder
Bei extremen Niedrigwasser wie in diesem Sommer kann man die Überreste des überfluteten Dorfes Berich im hessischen Edersee besichtigen. Foto: Wikipedia commons/Axel Hindemith

Überall auf der Welt verbergen Stauseen einstige Dörfer, die im Wasser versunken sind. Vor allem die steinernen Kirchen sind mit ihren Glockentürmen so hoch und massiv, dass sie an die früheren Bewohner erinnern.

Leben: Markus Brauer (mb)
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Edertal/Stuttgart - Das Dorf Berich versank 1914 in den Fluten des Ederstausees im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg. Die 200 Beweohner mussten ihr Zuhause verlassen und an andere Stelle angesiedelt. Bei lang anhaltender Trockenheit wie in diesem Sommer sinkt der Wasserstand des Sees so stark, dass die versunkenen Ruinen des so genannten Edersee-Atlantis wieder zu sehen sind. Über die 1898 erbaute Aseler Brücke kann man trockenen Fußes die Überreste des Dorfes betreten.

Wenn Orte im Wasser verschwinden

Berich ist nur einer von vielen Orten, die wegen des Baus von Stauseen oder Naturkatastrophen überflutet wurde. In unserer Bildergalerie stellen wir einige dieser versunkenen Stätten vor.




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