Spätestens im Sommer 2024 soll die neue Erstaufnahmestelle für Geflüchtete in Kornwestheim in Betrieb sein. Der Vertrag ist nun unterzeichnet.

Dass die Flüchtlingsunterkunft an der Kornwestheimer Villeneuvestraße zur Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete wird, ist nun beschlossene Sache. Oberbürgermeisterin Ursula Keck sowie Landrat Dietmar Allgaier und die Justiz- und Migrationsministerin Marion Gentges (CDU) haben jüngst den Vertrag unterzeichnet. Damit können zeitnah die Sanierungsarbeiten starten.

Das Gebäude an der Villeneuvestraße 92 wird seit vielen Jahren als Flüchtlingsunterkunft genutzt. „Insofern ändert sich für die Bürgerinnen und Bürger in puncto Nutzung des Gebäudes nichts“, sagt Landrat Allgaier.

Stadt profitiert von Erstaufnahmestelle

Wenn die Räume künftig – spätestens ab Juli 2024 – als Erstaufnahmeeinrichtung dienen, ist das Land Baden-Württemberg für die Unterbringung, die Verpflegung und die Unterstützung der Flüchtlinge zuständig. Die Stadt Kornwestheim ist dann die Vermieterin des Gebäudes und nimmt so Geld ein. Mit diesen zusätzlichen Mitteln möchte Oberbürgermeisterin Ursula Keck neue Sozialwohnungen in der Stadt bauen.