Umfrage zur Hausbesetzung in Stuttgart-Heslach Was halten Sie von Hausbesetzern?

Von Johannes Stuhrmann 

Es ist provokant, es weist auf ein Missstand hin, aber es ist auch schlicht Hausfriedensbruch. Im Rathaus wird seit einigen Tagen über die Hausbesetzung in Stuttgart-Heslach diskutiert. Doch was sagen eigentlich die Bürger dazu?

Auch vor der Sitzung des Gemeinderats gab es bereits Proteste gegen den Leerstand und für die Hausbesetzung in Heslach. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski 6 Bilder
Auch vor der Sitzung des Gemeinderats gab es bereits Proteste gegen den Leerstand und für die Hausbesetzung in Heslach. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Stuttgart - Seit einer Woche besetzen eine Kleinfamilie und eine alleinerziehende Mutter mit Kind ein Haus im Stuttgarter Stadtteil Heslach. Die Hausbesetzer, die zwei leer stehende Wohnungen in der Heslacher Wilhelm-Raabe-Straße 4 besetzen, erleben viel Solidarität, es liegt aber auch eine Strafanzeige gegen sie vor. Die Menschen, die ein Haus im Stuttgarter Süden besetzt haben, haben kürzlich einen Brief an die mutmaßliche neue Eigentümerin in London geschickt. Sie fordern, dass eine Alleinerziehende mit Kind und eine Kleinfamilie, die nun in dem Haus wohnen, zu sozialverträglichen Mieten bleiben dürfen. Wir haben Passanten auf dem Marienplatz gefragt, was sie von der Hausbesetzung halten.