Für den letzten Bauabschnitt zur Modernisierung der vielbefahrenen Kreisstraße muss die Verbindung zwischen den Kreisen Böblingen und Ludwigsburg für mehrere Wochen gekappt werden.

Ludwigsburg: Franziska Kleiner (fk)

In wenigen Tagen wird eine Verbindungsstraße zwischen Gerlingen und Leonberg gekappt: Wegen Sanierung der Leonberger Straße wird die Kreuzung Ringstraße für den gesamten Verkehr für mehrere Wochen gesperrt. Das hat das Landratsamt Ludwigsburg mitgeteilt. Die Sperrung gilt von 23. September an. Eine Durchfahrt nach Leonberg ist nicht möglich. Die überörtliche Umleitung führt über Ditzingen und wird ausgeschildert.

 

Die Buslinie 635 fährt während der Bauzeit über die Panoramastraße und die Stuttgarter Straße nach Leonberg. In Fahrtrichtung Gerlingen entfallen daher einige Haltestellen: Feuerbacher Straße, Ringstraße, Leonberger Straße, Rathaus, Gerlingen (Stadtbahn-Endhaltestelle) und Hofwiesenstraße. Eine Ersatzhaltestelle wird in der Kirchstraße vor dem ehemaligen Kleinen Keller eingerichtet. In Fahrtrichtung Leonberg entfallen die Haltestellen Leonberger Straße, Ringstraße und Feuerbacher Straße. Der Bus hält ersatzweise an der Haltestelle Rathaus.

Bushaltestelle wird barrierefrei

Die Baustelle soll knapp vier Wochen dauern. „Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist für 17. Oktober vorgesehen“, teilt das Landratsamt mit. In diesem dritten und letzten Bauabschnitt wird die Straße von der Ringstraße bis zur Feldweg-Einmündung „Im Bonholz“, circa 500 Meter vor der Brücke über die Autobahn, saniert. Dabei wird auch eine Bushaltestelle barrierefrei umgebaut. Außerdem soll der Kreuzungsbereich für den Radverkehr verbessert werden.

Die Verzögerung der gesamten Bauzeit von etwa zwei Wochen gegenüber der ursprünglich vorgesehenen von drei Monaten ist laut der Behörde unter anderem darauf zurückzuführen, dass in großen Teilen des ersten Bauabschnitts der vorhandene Schotteraufbau deutlich schlechter gewesen sei als erwartet.

Die Sanierung der Kreisstraße war wegen zahlreicher Fahrbahnvertiefungen und Risse erforderlich geworden. Durch die Abstimmung zwischen Landkreis, Stadt Gerlingen und Netze BW sollten Synergien genutzt werden. Neben der Erneuerung der Fahrbahn wurden deshalb auch Versorgungsleitungen saniert. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 920 000 Euro. Davon trägt der Landkreis Ludwigsburg etwas mehr als die Hälfte, der andere Teil entfällt auf die Stadt Gerlingen.