Die Landeswasserversorgung schlägt Alarm: Fast drei Viertel ihrer positiven Proben liegen über den Grenzwerten. Das Land verweist auf seine Bemühungen, die Kläranlagen aufzurüsten. Aber reicht das aus?

Politik/ Baden-Württemberg: Thomas Faltin (fal)

Stuttgart - Medikamente, Reinigungsmittel, Duftstoffe, Röntgenkontrastmittel, Weichmacher, Biozide und viele andere Chemikalien lassen sich mittlerweile verstärkt in den baden-württembergischen Flüssen nachweisen. Zwar handelt es sich teils um kleine Mengen, weshalb man diese Mittel auch als Spurenstoffe zusammenfasst – doch es ist weitgehend unklar, welche negativen Folgen sie für den Menschen haben. Viele Lebewesen im Wasser leiden aber massiv darunter oder sterben sogar.