Unfall am Stöckach 15-Jährige läuft vor Stadtbahn U9

Von SIR 

Eine 15-Jährige läuft am Montagmorgen gegen 8 Uhr an der Stadtbahnhaltestelle Stöckach gegen eine Bahn der U9 und wird schwer verletzt. Im Bahnverkehr kommt es für zirka 40 Minuten zu Behinderungen auf den Linien U9 und U4.

Am Montagmorgen ist es zu Verzögerungen im Stadtbahnverkehr der Linien U9 und U4 gekommen. Foto: FRIEBE|PR/ Sven Friebe
Am Montagmorgen ist es zu Verzögerungen im Stadtbahnverkehr der Linien U9 und U4 gekommen. Foto: FRIEBE|PR/ Sven Friebe

Eine 15-Jährige läuft am Montagmorgen gegen 8 Uhr an der Stadtbahnhaltestelle Stöckach gegen eine Bahn der U9 und wird schwer verletzt. Im Bahnverkehr kommt es für zirka 40 Minuten zu Behinderungen auf den Linien U9 und U4.

Stuttgart-Ost - Am Montagmorgen ist an der Stadtbahnhaltestelle Stöckach in Stuttgart-Ost kurz vor 8 Uhr ein junges Mädchen vor die anfahrende Bahn der Linie U9 gelaufen und schwer verletzt worden. Die 15-Jährige kam in ein Krankenhaus. Im Stadtbahnverkehr kam es zu Ausfällen und Verzögerungen.

Wie eine Sprecherin der Stuttgarter Polizei mitteilt, war der Teenager mit der U9 vom Hauptbahnhof gekommen und am Stöckach ausgestiegen. Mit anderen Fahrgästen wartete das Mädchen zunächst an den Gleisen, um die ausfahrende U9 passieren zu lassen, lief aber dann plötzlich los und wurde von der langsam fahrenden Stadtbahn erfasst. Laut der Sprecherin gibt es bisher keine Hinweise darauf, dass die 15-Jährige Kopfhörer getragen habe. Warum sie dennoch loslief, ist noch unklar.

Im morgendlichen Stadtbahnverkehr kam es bis zirka 8.38 Uhr zu Behinderungen auf den Linien der U9 und der U4. Auch der Straßenverkehr am Stöckach war während des Notarzteinsatzes für zirka eine halbe Stunde beeinträchtigt.

Zu weiteren Beeinträchtigungen kam es, als kurz darauf die Feuerwehr ausrückte, um auf der Fahrbahn der Bundesstraße 14 in Richtung Bad Cannstatt auf Höhe des Innenministeriums eine zirka hundert Meter lange Dieselspur zu entfernen. Der Verkehr staute sich in der Folge auf einer Länge von rund sieben Kilometern, bis über den Heslacher Tunnel hinaus.

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