Unfall bei Winnenden 600 Liter Diesel auf der Fahrbahn – Sanierungsarbeiten auf B 14 dauern an

Ein Teil einer Bremsscheibe hat in Winnenden einen Unfall mit schwerwiegenden Folgen ausgelöst (Symbolbild). Foto: Marijan Murat/dpa

Rund um die B14-Ausfahrt Winnenden-Süd muss nach einem Unfall mit Diesel verunreinigter Boden ausgetauscht werden. Das Landratsamt gibt nun den Zeitplan für die Sanierung bekannt.

Seit einem Unfall am Mittwochmorgen müssen Autofahrer auf der B 14 bei Winnenden (Rems-Murr-Kreis) sich mal wieder in Geduld üben. Denn die Folgen des Verkehrsunfalls wirken nach: Weil große Mengen an Treibstoff ausgetreten sind, muss verunreinigter Boden entfernt werden.

 

Am Morgen des 6. Mai hatte ein Fahrzeug bei Winnenden ein Teil seiner Bremsscheibe verloren und damit einen Dominoeffekt ausgelöst: Das gewichtige Metallstück wurde von vorbeifahrenden Autos und Lastwagen hochgeschleudert. Mehrere Fahrzeuge konnten ihm nicht ausweichen und wurden beschädigt, als es gegen die Karosserie oder den Unterboden prallte. Besonders gravierende Folgen hatte das bei einem Lastwagen, dessen Dieseltank von dem Bremsscheibenteil getroffen wurde. Und zwar mit solcher Wucht, dass der Tank schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde. Laut der Polizei flossen rund 600 Liter auf die Fahrbahn der B 14 und in den Grünstreifen.

Standstreifen muss geöffnet werden

Die rechte Spur der Bundesstraße musste wegen der aufwendigen Reinigung für mehrere Stunden gesperrt werden. Zudem muss nach Einschätzung des Amts für Umweltschutz belastetes Bodenmaterial ausgebaut werden. Um das mit Diesel verunreinigte Material vollständig zu entfernen, musste zusätzlich der Standstreifen der B14 geöffnet und auch das darunterliegende Material ausgebaut werden.

Das Landratsamt geht davon aus, dass diese Arbeiten voraussichtlich an diesem Freitag abgeschlossen werden können. Danach wird die geöffnete Stelle in der Bundesstraße zunächst provisorisch mit Schotter verfüllt. Die Wiederherstellung des Asphaltbelags ist im Laufe der kommenden Woche vorgesehen. Bis zum Abschluss der Arbeiten kommt es im Bereich der Anschlussstelle Winnenden-Süd in Fahrtrichtung Stuttgart zu Einschränkungen.

Die Ausfahrt nach Winnenden ist verkürzt, außerdem ist ein Teil des Standstreifens gesperrt. Aufgrund der offenen Fahrbahn und der laufenden Arbeiten gilt in diesem Bereich der Bundesstraße eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 Kilometern pro Stunde.

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