Ein schwerer Unfall hat am späten Samstagabend zu einem Großeinsatz in Böblingen geführt. Sieben Menschen wurden verletzt, im Einsatz war auch ein Rettungshubschrauber.
Ein Bild der Verwüstung bot sich in am späten Samstagabend den Rettungskräften in Böblingen. Gegen 23.10 Uhr waren Polizei, Feuerwehr und Rettungssanitäter wegen eines schweren Verkehrsunfalls in die Herrenberger Straße gerufen worden. Laut Polizeiangaben waren auf der sogenannten Tierheimkreuzung an der Anschlussstelle zur B 464 drei Autos zusammengestoßen. Dabei sind sieben der Insassen verletzt worden, teils schwer.
So spielte sich der Unfall den Schilderungen zufolge in den Abendstunden ab: Ein 29-Jähriger war mit seinem Mercedes von Böblingen her kommend in Richtung Ehningen gefahren. Zur gleichen Zeit war eine 25-jährige Opel-Fahrerin mit drei weiteren Mitfahrerinnen auf der Schickardstraße in Richtung der Auffahrt zur B 464 unterwegs. Die Ampel im Kreuzungsbereich war zu diesem Zeitpunkt abgeschaltet beziehungsweise zeigte gelbes Blinklicht an. Der Mercedes-Fahrer, der laut Polizei Vorfahrt hatte, fuhr in den Kreuzungsbereich und krachte dort mit dem Opel zusammen.
Durch die heftige Kollision überschlug sich der Opel und kam auf dem Dach zum Liegen. Eine 19-jährige Seat-Fahrerin, die mit einer 31 Jahre alten Beifahrerin unterwegs war, erkannte die Situation zu spät und fuhr auf die beiden Unfallfahrzeuge auf. Im Opel zogen sich sowohl dessen Fahrerin als auch eine Mitfahrerin schwere Verletzungen zu. Ebenso schwer verletzt wurde die 31-jährige Beifahrerin im Seat. Alle anderen Insassen zogen sich leichte Verletzungen zu.
Im Opel war eine der Frauen eingeschlossen, sie musste von der Feuerwehr befreit werden. Der Rettungsdienst brachte die Verletzten zur weiteren Versorgung in verschiedene Krankenhäuser. Im Einsatz war auch ein Rettungshubschrauber. Der Schaden liegt bei insgesamt rund 30 000 Euro. Die Unfallstelle war voll gesperrt. Gegen 4.50 Uhr konnte die Örtlichkeit wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden.