Überholmanöver in Reichenbach geht schief Drei Personen bei Unfall schwer verletzt

Bei dem Unfall sind zwei Fahrzeuge frontal zusammengestoßen. Foto: SDMG/SDMG 4 Bilder
Bei dem Unfall sind zwei Fahrzeuge frontal zusammengestoßen. Foto: SDMG/SDMG

Ein riskantes Überholmanöver hat am Mittwoch auf der Landstraße bei Reichenbach (Kreis Esslingen) für einen schweren Unfall gesorgt. Neun Rettungskräfte waren vor Ort und kümmerten sich um die drei schwer verletzten Personen.

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Reichenbach - Eine 24-jährige Autofahrerin ist am Mittwoch auf der L 1151 nach einem unerlaubten Überholmanöver ins Schleudern geraten und hat dadurch einen schadensträchtigen Unfall verursacht. Wie die Polizei mitteilte, wurde dabei drei Personen schwer verletzt.

Brückengeländer aus Verankerung gerissen

Gegen 16.45 Uhr setzte die 24-Jährige auf der kurvenreichen und abschüssigen Straße Richtung Reichenbach zum Überholen eines Fahrzeuges an – trotz eines bestehenden Überholverbots. Nach Abschluss des Überholmanövers geriet ihr Wagen laut Polizei ins Schleudern, querte die Gegenfahrspur und kam nach links von der Fahrbahn ab. Rund 20 Meter fuhr das Auto die dortige Böschung entlang, ehe es gegen ein Brückengeländer prallte und dieses aus der Verankerung riss.

Fahrerin kollidiert frontal mit Gegenverkehr

Auf der Gegenfahrspur kam es zu einem Frontalzusammenstoß mit dem ordnungsgemäß entgegenkommenden Pkw eines 66 Jahre alten Mannes. Beim Unfall zogen sich die Unfallverursacherin, ihr 23 Jahre alter Beifahrer sowie der 66-Jährige schwere Verletzungen zu, teilt die Polizei mit. Sie mussten vom Rettungsdienst nach einer Erstversorgung vor Ort in umliegende Krankenhäuser eingeliefert werden.

25.000 Euro Schaden

Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden an den beiden Autos auf etwa 25.000 Euro. Sie wurden von einem Abschleppunternehmen abtransportiert. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die L 1151, die zudem nass gereinigt werden musste, für rund zwei Stunden voll gesperrt. Der Rettungsdienst war mit fünf Fahrzeugen und neun Rettungskräften, die Feuerwehr mit ebenfalls fünf Fahrzeugen und 29 Feuerwehrleuten im Einsatz.




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