Unfall in Stuttgart Neue Weinsteige nach Unfall gesperrt

Von Wolf-Dieter Obst 

Die Neue Weinsteige ist immer wieder Schauplatz von Unfällen mit Verletzten und Zehntausenden Euro Schaden. Am Sonntag hat es wieder einmal gekracht.

Die beiden Fahrzeuge haben nach der Kollision auf der Weinsteige nur noch Schrottwert. Foto: SDMG 8 Bilder
Die beiden Fahrzeuge haben nach der Kollision auf der Weinsteige nur noch Schrottwert. Foto: SDMG

Stuttgart - Ein Schwer- und ein Leichtverletzter, 50 000 Euro Schaden und eine etwa zwei Stunden gesperrte Neue Weinsteige – das ist die Bilanz einer Kollision zweier Autos am Sonntag unterhalb des Ernst-Sieglin-Platzes im Stuttgarter Süden. Im Kurvenbereich waren gegen 11.10 Uhr ein ziviles Fahrzeug der Bundeswehr und ein BMW-Cabrio zusammengestoßen.

Laut Polizei war der 20-jährige Cabrio-Fahrer auf der Weinsteige stadteinwärts unterwegs, als er auf der Linksabbiegerspur einfach geradeaus weiterfuhr. So geriet er auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem Renault, in dem zwei 20 und 22 Jahre alte Bundeswehrangehörige saßen. Der Fahrer wurde durch den Airbag leicht verletzt, sein Beifahrer musste von einem Notarzt versorgt und in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei richtete am Unfallort eine Umleitung ein, die Strecke musste bis gegen 13.10 Uhr gesperrt werden.

Immer wieder geraten Autos auf die Gegenspur

Schon im vergangenen Jahr hatte es spektakuläre Unfälle gegeben. Einer war von einem Taxifahrer ausgelöst worden, der bis heute nicht ermittelt werden konnte. Der war im Juli vergangenen Jahres am Ernst-Sieglin-Platz stadteinwärts auf der Gegenfahrspur unterwegs – weil er offenbar ebenfalls auf der Linksabbiegespur geradeaus weitergefahren war. Ein 25-jähriger Opel-Fahrer musste ausweichen, kollidierte mit einem Bus und blieb mit 2000 Euro Schaden zurück. Der Taxifahrer fuhr einfach weiter.

In anderen Fällen waren Autofahrer im Alter zwischen 19 und 49 Jahren auf der kurvenreichen Strecke von der Fahrbahn abgekommen und mit entgegenkommenden Verkehrsteilnehmern kollidiert. Dabei gab es insgesamt neun Verletzte und weit über 100 000 Euro Schaden.

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