Unfall mit Löwenbaby auf A5 Kleine Löwin „Lea“ kommt nach Spanien

Von red/dpa 

Polizisten finden nach einem Unfall auf der Autobahn 5 in einem Wagen ein weißes Löwenjunge. Zuerst kommt das Raubtier im Reptilienzoo in Landau unter, Pfleger nennen es „Lea“ – nun kommt das Tier nach Spanien.

Polizisten hatten das Löwenjunge nach einem Auffahrunfall  auf der Autobahn 5 bei Kronau in einem der beteiligten Fahrzeuge gefunden. Foto: dpa/Reptilium Landau 5 Bilder
Polizisten hatten das Löwenjunge nach einem Auffahrunfall auf der Autobahn 5 bei Kronau in einem der beteiligten Fahrzeuge gefunden. Foto: dpa/Reptilium Landau

Landau/Barcelona - Das weiße Löwenbaby, das nach einem Auffahrunfall auf der Autobahn 5 gefunden wurde, soll in Spanien leben. Das Tier solle in Barcelona in einer zooähnlichen Einrichtung untergebracht werden, teilte die Kreisverwaltung in Landau am Mittwoch mit. Es stehe noch die Zustimmung der Behörden vor Ort aus.

Pfleger geben Löwenbaby den Namen

Polizisten hatten das Löwenbaby nach einem Auffahrunfall Anfang September auf der A5 zwischen Mannheim und Karlsruhe in einem der beteiligten Fahrzeuge gefunden. Bei dem Unfall entkam zudem ein Nashornvogel, der zwei Tage später eingefangen wurde. Die Löwin und der Vogel kamen in einem Reptilienzoo in Landau unter. Die Pfleger gaben dem Raubtier den Namen Lea.

Der Transport von Lea war dem Karlsruher Landratsamt zufolge legal. Die Besitzerin aus der Slowakei verfügt über eine Genehmigung zur Züchtung von Raubtieren. Zum Zeitpunkt des Transports war Lea aber einige Tage zu jung. Zudem fehlten wichtige Dokumente. Die Züchterin muss mit einem Bußgeld rechnen.

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