Ungewöhnliches Date Frau wird über Tinder zu Bankraub eingeladen

Von Maximilian Barz 

Wie eine junge Amerikanerin erfahren musste, scheint die Dating-App Tinder seit neuestem nicht mehr nur dazu zu dienen, Bekanntschaften zu machen oder die Liebe zu finden. Ihre Geschichte geht in den sozialen Netzwerken viral.

Die Frau bekam eine sehr ungewöhnliche Tinder-Anfrage. (Symbolbild) Foto: Shutterstock/Teerawit Chankowet
Die Frau bekam eine sehr ungewöhnliche Tinder-Anfrage. (Symbolbild) Foto: Shutterstock/Teerawit Chankowet

Houston - Wer sich auf Tinder anmeldet, kann mit verschiedenen Erwartungen an die Sache herangehen. Einige suchen die große Liebe, andere nur einen heißen Flirt oder nette Bekanntschaften. Was die Amerikanerin Danielle erlebte, konnte sie allerdings so ganz sicher nicht erwarten.

Wie sie „Unilad“ erzählte, war die 19-Jährige gerade einmal 24 Stunden auf der Plattform angemeldet, als sie ein Match mit einem Mann erhielt, der sie auch prompt anschrieb. Dieser kam sofort zur Sache, denn an einem Date mit ihr war er eigentlich gar nicht interessiert. Dafür machte er ihr ein ziemlich kriminelles Angebot.

Komplizin für einen Überfall?

Der Unbekannte schrieb: „Ich raube eine Bank aus und brauche eine attraktive Frau, die eine übergewichtige Wache ablenkt, die die Nachtschicht leitet. Kleidung wird gestellt. Alles, was du tun musst, ist, seine Aufmerksamkeit für 15 Minuten und 49 Sekunden zu halten. Bist du dabei oder nicht, Danielle?“. Klingt nach einem recht ausgeklügelten Plan und nach einer Nachricht, die so wohl noch niemand jemals auf Tinder erhalten hat.

Den überaus kuriosen Chatverlauf postete Danielle im Anschluss auf Twitter mit der Anmerkung: „Ok Tinder funktioniert nicht“. Tausende User wurden auf den Tweet aufmerksam, mehr als 32.000 Menschen haben ihn bisher geteilt, über 160.000 geliked.

Falls es sich bei der ganzen Geschichte nur um eine Flirt-Strategie gehalten hat, war diese zumindest erfolgreich, denn kurioserweise hatten die beiden inzwischen tatsächlich ihr erstes Date, wie Danielle im Interview mit „Unilad“ erklärt. Demnach habe der Mann den kriminellen Plan nie wieder erwähnt.