Unser Star für Baku Da waren’s nur noch vier

Katja Petri schaffte es nicht in die Top vier. Foto: dpa 11 Bilder
Katja Petri schaffte es nicht in die Top vier. Foto: dpa

Im Fernsehen nichts Neues: Roman heimst das dickste Lob ein, die Jury vergießt Freudentränen und Katja Petri fliegt wie erwartet raus – Spannung geht anders.

WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Stuttgart - Jetzt wird es so langsam ernst. Wirklich. Immerhin sind wir mittlerweile im Viertelfinale. Das merkt man an zweierlei: erstens, die Show lief in der ARD, und zweitens: die Kandidaten sangen jeder zwei Songs. Genau zwei Chancen also, alles rauszuholen, was rauszuholen war. Immerhin ging es um den Einzug ins Halbfinale.

Fünf potenzielle Baku-Stars traten in der sechsten Folge von „Unser Star für Baku“ an, am Ende waren es nur noch vier. Eigentlich können wir es ja auch gleich verraten, denn es hatte sich bereits in den letzten Shows abgezeichnet: Katja Petri ist raus. Fast immer musste sie als Erste singen, so auch dieses Mal - keine bahnbrechende Neuigkeit. Für viele jedoch überraschend: Am Ende zitterte Shelly mit ihr um den vierten Platz – da hat die Blitztabelle doch tatsächlich mal ihren Zweck erfüllt und Spannung erzeugt. Jetzt stehen die vier Halbfinalisten jedenfalls fest: Roman, Yana, Ornella und Shelly. So weit, so gut.

Lob für Lob

Das dachte man auch nach dem ersten Songs. Gut – nicht überragend, aber gut. Bis auf – wer hätte es gedacht – Roman, der seinem Nachnamen alle Ehre machte und dickes Lob abkassierte. Die anderen Kandidaten mussten da schon mal das eine oder andere Kritikpünktchen einstecken – denn die Jury ist im Verlauf der Sendung kritischer geworden, zumindest ein wenig.

Aber auch die Kandidaten bewiesen am Donnerstagabend ihre Schlagfertigkeit, oder besser gesagt, eine Kandidatin: Als Stefan nach Shellys erster Performance von „Can’t Take My Eyes Off Of You“ monierte, sie habe sich etwas zu wenig ums Singen gekümmert, grinste sie verschmitzt und meinte lapidar: „Naja, noch ist der Drops ja nicht gelutscht!“ Stefan, deine Worte. Sprach’s und haute die Jury mit ihrem zweiten Song „Have It All“ von Jeremy Kay von den Stühlen. Da war sie wieder, Thomas’ heiß geliebte Shelly.

Ein sprachloser Stefan Raab

Auch Yana zeigte eine neue Seite. Bruno Mars’ „Talking To The Moon“ sang sie mit viel Gefühl und rührte Alina erneut zu Tränen. Und Stefan – tja, man höre und staune: Der war doch tatsächlich sprachlos und stammelte nur ein paar lobende Floskeln. Respekt, Miss Gercke, das bekam nicht mal Roman hin.

Der nämlich wurde in höchsten Tönen gelobt. Besonders mit seinem eigenen Song „Day By Day“ schaffte er es, das „Schmusepeter-Image von eben zu killen“ (Stefan Raab). Was für ein Kompliment.

Im Halbfinale am Montag treten nun genau die Kandidaten an, von denen man das schon von Anfang an vermutet hatte. Verspricht ja irre spannend zu werden.




Unsere Empfehlung für Sie