Ob Cappuccino oder Flat White: Guter Kaffee braucht viele Handgriffe. Wie schwer ist das wirklich? Unsere Redakteurin hat es beim Barista-Kurs im We-Do-Care-Studio ausprobiert.
Ich bin ehrlich: Ohne Kaffee läuft bei mir morgens nicht arg viel. Erstmal brauche ich einen Kaffee – am liebsten mit Hafermilch. Dann bin ich überhaupt erst ansprechbar. Anspruchsvoll bin ich dabei nicht, zumal die Zeit am Morgen meistens nicht für große Spielereien reicht. Die Milch darf also gern kalt und unaufgeschäumt direkt aus dem Kühlschrank in meinen French-Press-Kaffee.
Kaffee liebe ich trotzdem in allen Formen. Ins Café zu gehen, ist eine meiner liebsten Beschäftigungen. Spätestens mit meiner wohl bald bevorstehenden Quarter-Life-Crisis - und der damit einhergehenden großen Frage: Siebträgermaschine oder Gravelbike? - kam der Trend des Kaffeemachens dann auch in meinen Feed gespült.
Wie viel Wissen, Handgriffe und Technik tatsächlich hinter einer Tasse Kaffee (oder einem fancy Glas – je nach Kaffeegetränk) steckt, wurde mir erst beim Barista-Kurs von Mathis Färber im We-Do-Care-Studio bewusst.
Im Kreativstudio in Stuttgart-West gibt es nicht nur leckeren Kaffee: Das Trio Mathis Färber, Romy Blender und Joel Bonath entwirft dort auch eigene Mode und bietet Nähkurse an. Der Baristakurs kostet 85 Euro, fürs Nähen zahlt man denselben Betrag. Beide Kurse können Interessierte ganz bequem über die Website des Studios buchen.
Aber wie schwer ist es eigentlich, guten Kaffee zu machen? Braucht man wirklich all das Zubehör? Und worauf kommt es bei den Kaffeebohnen an? Ich hab’s ausprobiert – seht selbst!