Unsere Kunsttipps für Stuttgart Ist Stuttgart 21 in Wahrheit ein Kunstwerk?
Was hat Stuttgart 21 mit Kunst zu tun? Wir haben die Antwort.
Was hat Stuttgart 21 mit Kunst zu tun? Wir haben die Antwort.
Kann man Stuttgart 21 mit künstlerischen Mitteln fassen? Und was bietet der Kunststandort überdies?
Immer wieder präsentiert die Stuttgarter Galerie Z künstlerische Blicke auf das Verkehrs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21. Seit 2017 begleitet die Berliner Künstlerin Yulia Kazakova das Projekt – entstanden ist eine umfangreiche Werkserie von mehr als fünfzig „malerischen Collagen“. Im FE 50 (Fritz-Elsas-Straße 50) bereitet die Galerie Z (Johannesstraße 21) eine Schau mit ausgewählten Arbeiten vor. Zu sehen ist „Bauzeit – Malerische Chronik eines Jahrhundertprojekts“ am Freitag, 13. März, von 11 bis 19 Uhr. Im FE 50 dabei sein wird dann auch Yulia Kazakova. Die Präsentation zielt nicht zuletzt darauf, „Perspektiven für zukünftige Präsentationen der Werkreihe“ zu entwickeln.
Finale in der Galerie Mario Strzelski in Stuttgart (Rotebühlplatz 30): Noch an diesem Samstag, 28. Februar (13 bis 16 Uhr), ist die Schau mit Werken von Johanna Mangold und Fabian Hübner zu sehen. Hübners künstliche Landschaften begegnen Mangolds Gratwanderung zwischen Traum und Realität, bei der auch ein „Rippengeist“ nicht fehlen darf.
Welche Kunst gibt es in der national bedeutenden Kunstsammlung der Landesbank Baden-Württemberg? Einen Einblick gibt am Samstag, 21. März, bei der Langen Nacht der Museen in Stuttgart von 18 Uhr an die Ausstellung „Bildstörung“. Im LBBW-Gebäude am Kleinen Schlossplatz versammelt die Schau mit Werken unter anderen von Volker Hildebrandt und Martha Rosler „unterschiedliche Arten von Bildstörungen: Unterbrechungen der Lesart wie auch irritierende Hinzufügungen“. Empfehlenswert: Objektkünstler Thomas Putze und Cellist Winfried Stürzl zeigen um 19 Uhr, 20 Uhr und 21 Uhr gemeinsame Performances.
Am Freitag eröffnet, zeigt die Exo Gallery in Stuttgart (Silberburgstraße 154a) von diesem Samstag, 28. Februar (13 bis 18 Uhr) an eine Schau mit Werken von Lydiane Lutz. Das Besondere: Lutz arbeitet mit und auf mehreren Schichten von Acrylglas. „Die Zwischenräume“, heißt es, „bekommen so besondere Bedeutung“.
Migration bedeutet lexikalisch eine „längerfristige Verlagerung des Lebensmittelpunktes“ – und prägt schon immer kulturelle und evolutionäre Entwicklungen. Und wie? Im Rahmen der Migration in der Kunst gewidmeten Schau „Prägungen und Entfaltungen“ im Kunstmuseum Stuttgart findet an diesem Samstag ein Debattentag mit Vorträgen aus den Themen Arbeit, Kunst und Biologie statt. Der Eintritt ist frei. Beginn: 15 Uhr.