Unsere Kunsttipps für Stuttgart Neue Kräfte für den Art Alarm
Mit zwei neuen und dann 21 Galerien startet der Galerienrundgang Art Alarm im Frühjahr 2024. Jetzt schon hält Stuttgarts Kunstszene manche Überraschung bereit.
Mit zwei neuen und dann 21 Galerien startet der Galerienrundgang Art Alarm im Frühjahr 2024. Jetzt schon hält Stuttgarts Kunstszene manche Überraschung bereit.
Weiter für viele Diskussionen erzeugt die Ausstellung „You Are Another Me. Eine Kathedrale des Körpers“ mit Werken der rumänischen Biennale-Teilnehmerin Adina Pintilie im Württembergischen Kunstverein Stuttgart. Mehr über Pintilie und ihre Anliegen erfährt man an diesem Sonntag bei einer Führung – Beginn ist um 15 Uhr.
Mit zwei neuen Galeriepositionen startet die Initiative Stuttgarter Galerien zeitgenössischer Kunst in den nächsten Stuttgarter Rundgang Art Alarm im Frühjahr 2024. Neu dabei sein werden die Galerie Lauffer von Zeno Lauffer (Reinsburgstraße 178 a) sowie die Exo Gallery von Ilona Keilich (Silberburgstraße 145 A). „Wir freuen uns sehr über diese neuen Impulse für den Kunststandort Stuttgart“, sagt Kay Kromeier, Geschäftsführer der Galerie Schlichtenmaier und Vorsitzender der Galerieninitiative, „und darüber, mit einem erweiterten Kreis von 21 Galerien in unser Jubiläumsjahr 2024 gehen zu können.“ Zu feiern gibt es 20 Jahre Art Alarm.
Seit knapp zwei Wochen zeigt das Kunstmuseum Stuttgart eine Bestandsaufnahme zum Werk des 2005 gestorbenen Bildhauers und Malers Otto Herbert Hajek. Zahlreiche Plakate in der Stadt kündigen eine andere Hajek-Schau an: „Letzte Ausstellung im Stadtatelier des Künstlers“. Am Donnerstag ist die von Künstlersohn Urban Hajek zusammengestellte Präsentation eröffnet worden, bis zum 13. Januar wird die mit Höhepunkten aller Werkphasen gespickte Ausstellung zu sehen sein – Freitag 14 bis 18 Uhr, Samstag 10 bis 16 Uhr. Stand jetzt wird Urban Hajek danach die Galerie in den ehemaligen Werkstatträumen Otto Herbert Hajeks schließen.
Die Losung ist schlicht – und immer eine gute Empfehlung: „Kauf Dir Kunst“. An diesem Samstag und Sonntag lädt der Bund Bildender Künstlerinnen Württembergs (Eugenstraße 17) jeweils von 14 bis 18 Uhr bei weit offenen Türen dazu ein, Spannendes in ihrem Atelierhaus am Eugensplatz zu entdecken. Die Etikettierung als „Kunstmesse 2023“ darf getrost als grundsätzliches Lob der Eigenvermarktung von Künstlerinnen und Künstlern gewertet werden.
Von diesem Samstag an (11 bis 16 Uhr) zeigt die Galerie von Braunbehrens (Rotebühlstraße 87) eine Gruppenausstellung, die zugleich Themenschau ist. Vorgestellt werden Künstlerpaare – Videokunst von molitor & kuzmin etwa, experimentelle Fotografie von Conny und Christa Winter oder Holzobjekte von Robert Steng und Malerei von Susa Reinhardt.