Ministerium fördert Vorbeugung gegen Hitzestress

Hintergrund für die Messungen ist das Forschungsprojekt Stadtklima im Wandel, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung seit Mitte 2016 gefördert wird – in den ersten drei Jahren mit mehr als 13 Millionen Euro. Es dient hautpsächlich der Vorbereitung der Städte auf den drohenden Klimawandel. Mit schon vorhandenen und den noch zu ermittelnden Daten will man feinmaschige, auch Straßenzüge oder gar Gebäude erfassende Stadtklimamodelle für komplette Städte wie Berlin, Hamburg und Stuttgart aufbauen. Auf dieser Grundlage sollen mit Computern die Veränderungen der Erdatmosphäre beobachtet und die Auswirkungen vorausberechnet werden. Die Stadtklimamodelle sollen auch stadtplanerische Maßnahmen gegen Hitzestress in den Städten und Maßnahmen gegen Luftschadstoffe erleichtern, zum Beispiel eine ausreichende Durchlüftung von Siedlungsgebieten sicherstellen.