Unwetter in Filderstadt Wie lassen sich die Wassermassen bremsen?

Bei dem Unwetter Ende Juni überflutete das Wasser  etliche Tiefgaragen, Keller und Häuser. Die Filderstädter Feuerwehr zählte mehr als 300 Einsätze. Foto: 7aktuell.de/Alexander Hald
Bei dem Unwetter Ende Juni überflutete das Wasser etliche Tiefgaragen, Keller und Häuser. Die Filderstädter Feuerwehr zählte mehr als 300 Einsätze. Foto: 7aktuell.de/Alexander Hald

Der Starkregen vom 28. Juni hat in allen Filderstädter Ortsteilen Straßen, Keller, Garagen und Häuser geflutet. Die Stadt prüft, wie Schäden durch solche Unwetterereignisse vorgebeugt werden kann.

Filderzeitung: Sandra Hintermayr (shi)
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Filderstadt - Das Wasser kam schnell. Sehr schnell. Binnen Minuten flutete es am Abend des 28. Juni Straßen, die sich regelrecht in reißende Bäche verwandelten, drang in Garagen, Keller und Häuser ein. „Alle Stadtteile waren betroffen“, sagt Norbert Branz, der Leiter des Filderstädter Tiefbauamts. Unwetter sind ein lokales Phänomen, erklärt er. Und im Gegensatz zu Fließgewässern, bei denen sich ein Hochwasser über Tage ankündigt und der Pegel langsam steigt, sind Überflutungen bei Starkregen schwer vorhersehbar. „Die Vorwarnzeit beträgt etwa 15, 20 Minuten“, sagt Branz. Kaum Zeit, zu reagieren und Hab und Gut zu schützen.

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