Urban Art Wenn die NPD für Komasaufen wirbt

Die Zeit des Wahlkampfs ist für Plakate-Buster ein Fest. Sie deuten die politischen Aussagen der Parteien um und ziehen sie häufig ins Lächerliche: Einige Beispiele sehen Sie in der folgenden Bilderstrecke. Foto: Urbanshit.de 13 Bilder
Die Zeit des Wahlkampfs ist für Plakate-Buster ein Fest. Sie deuten die politischen Aussagen der Parteien um und ziehen sie häufig ins Lächerliche: Einige Beispiele sehen Sie in der folgenden Bilderstrecke. Foto: Urbanshit.de

Die NPD wirbt für Komasaufen, die FDP will mit dem Geld Schluss machen: Hinter diesen Parolen stecken nicht etwa Richtungsänderungen der Parteien, sondern Urban-Art-Künstler. Die Zeit des Wahlkampfs ist für sie ein Fest.

Digital Unit : Anja Treiber (atr)

Stuttgart - Die NPD wirbt dafür, sich mit dem Geld der Oma ins Koma zu saufen. Und die FDP will „Schluss mit Geld“ machen. Diese Parteien haben nicht etwa ihre politischen Positionen verändert, hinter solchen Plakaten stecken vielmehr Urban-Art-Künstler. Sie nennen sich Wahlplakate-Buster und überkleben die politischen Botschaften der Parteien mit selbstgestalteten Plakaten, die den Originalen möglichst ähnlich sehen, aber eine eigene Botschaft transportieren. In der Expertensprache wird das „Fake“ genannt. Es ist eine von mehreren Möglichkeiten, ein Plakat umzudeuten. Und so kommt es dann, dass die NPD-Parole „Geld für die Oma – Statt für Sinti und Roma“ zum Komasaufen auf Kosten der Oma aufruft.

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