Urlaub mit dem Rad Slowenien – Traumhafte Kulisse für Fahrradfahrer

Von Catherine Braumeister 

Slowenien ist der Himmel auf Erden für naturverbundene Outdoorfans und Fahrradfahrer. Das Problem ist nur, die wenigsten wissen das. Höchste Zeit also dieses atemberaubende Radlerparadies einmal vorzustellen.

In Slowenien erleben Fahrradfahrer ein Naturspektakel vom feinsten. Das schöne Land ist vor allem für seine Berge und Seen bekannt. Zu sehen hier: Der malerische See in Bled.  Foto: Pixabay 3 Bilder
In Slowenien erleben Fahrradfahrer ein Naturspektakel vom feinsten. Das schöne Land ist vor allem für seine Berge und Seen bekannt. Zu sehen hier: Der malerische See in Bled. Foto: Pixabay

Reichstes Land in Ex-Jugoslawien

Da Slowenien früher Teil des ehemaligen Jugoslawien war, verbinden viele Menschen das Land immer noch mit Krieg und Armut. Fakt ist allerdings: Slowenien ist heute das wohlhabendste Land des ehemaligen Jugoslawien. 2016 belegte es Rang 25 im Index der menschlichen Entwicklung von 188 Ländern weltweit.

Was macht Slowenien so besonders?

Das grüne Paradies mit den vielen majestätischen Bergen und den blauen Glitzerseen liegt eingebettet zwischen Österreich, Italien, Ungarn und Kroatien und ist eines der schönsten Länder der Welt.

Anders als in Deutschland leben die Menschen hier nicht so eng aneinander. Slowenien zählt gerade einmal 2 Millionen Einwohner und das bedeutet vor allem eins: jede Menge unberührte Natur. Kein Wunder also, dass sich jedes Jahr mehr und mehr Outdoorfans und Fahrradfahrer in die einzigartige Bilderbuchkulisse verlieben.

Radeln in den Bergen

Wer die Berge liebt, der ist in Slowenien goldrichtig. Eine Radtour durch Sloweniens Alpenregion gehört zu den absoluten Highlights auf einer Fahrradreise durch das wunderschöne Land im Norden des Balkans.

Besonders imposant ist die Fahrt von Bohinj nach Bled. Hier kommt man durch die unberührte Natur des Nationalpark Triglav und sieht neben einem traumhaften Alpenpanorama auch Sloweniens schönsten Wasserfall. Hier wird klar, es gibt nur wenige Orte auf der Welt wo die Natur noch so intakt ist.

Der magische, tiefblaue See im malerischen Örtchen Bled ist der krönende Abschluss dieser Fahrradtour. Wer hier nach der anstrengenden Fahrt wieder zu Kräften kommen will, sollte unbedingt die lokale Spezialität – eine köstliche Cremeschnitte – probieren.

Radeln durch Schluchten

Auch im Soča-Tal zeigt sich Sloweniens Natur von seiner schönsten Seite. Wohin das Auge reicht blickt man auf grüne Berge und Hügel. Das türkisene Wasser des Flusses und malerische Wasserfälle setzen dem Ganzen das i-Tüpfelchen auf. Genau das richtige für Fahrradfahrer, die dem Alltagsstress entfliehen wollen. Nichts als Ruhe, frische Luft und jede Menge Natur – genau das ist es wofür Slowenien steht.

Da im Soča-Tal teils anstrengende Anstiege warten (wie fast überall in Slowenien), ist diese Radtour eher ungeeignet für ungeübte Fahrradfahrer. Aber keine Sorge, auch gemütliche Genussradler kommen in Slowenien auf ihre Kosten. Wo? An der Küste. Mehr dazu im folgenden Abschnitt.

Radeln an der Mittelmeerküste

Slowenien hat neben jeder Menge Berg- und Seenzauber auch wunderschönen Mittelmeercharme zu bieten. Auch wenn der Küstenabschnitt recht kurz ist, lohnt sich eine Radtour entlang Sloweniens herrlicher Küste allemal.

Am besten eignet sich hierfür der idyllische Parenzana-Radweg. Im Gegensatz zu den vorherigen Strecken ist dieser auch für Familien und untrainierte Radler geeignet. Wer will kann auf dem Parenzana-Radweg auch weiter nach Italien oder Kroatien radeln.

Schwierigkeitsgrad: Leicht.

Distanz: 135 Kilometer (gesamte Strecke Italien –> Slowenien –> Kroatien).

Empfohlenes Fahrrad: Mountainbike.

Jahreszeit: Die beste Jahreszeit für einen Fahrradurlaub in Slowenien ist der Spätfrühling oder der Spätsommer. Im Idealfall ist es an der Küste dann nicht zu warm und in den Bergen nicht zu kalt.

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