Ursus Wehrlis Buch „Welt aufräumen“ Ursus Wehrli bringt die Welt wieder in Ordnung

„Herbst“ und „Klassenzimmer“: Zwei der Fotoreihen von Ursus Wehrli Foto: © Ursus Wehrli, Welt aufräumen © 2021 by Kein & Aber AG Zürich – Berlin 7 Bilder
„Herbst“ und „Klassenzimmer“: Zwei der Fotoreihen von Ursus Wehrli Foto: © Ursus Wehrli, Welt aufräumen © 2021 by Kein & Aber AG Zürich – Berlin

Wer hat’s erfunden? Die Schweizer natürlich. Genauer gesagt Ursus Wehrli. Der Mann, der in seinen grandiosen Bildserien schon die Kunst in Ordnung gebracht hat, räumt in seinem neuen Buch gleich die ganze Welt auf.

Kultur: Gunther Reinhardt (gun)
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Stuttgart - Vergessen Sie Marie Kondo! Lange bevor die Japanerin der Superstar der Ordnungsfreaks wurde, räumte schon Ursus Wehrli all das auf, an das sich andere nicht herantrauen.

Pollock zu Farbdosen, Seurat zu Smarties

Und der Schweizer gab und gibt sich keinesfalls mit Kleiderschränken, Wohnzimmern oder Einfamilienhäusern zufrieden. Erst brachte er Ordnung in die Kunst, ließ in seinen Bildern in dem Buch „Kunst aufräumen“ (2004) von Pollocks wilden Klecksen nur Farbdosen übrig, räumte Werke von Vasarely, Picasso oder Schiele auf, machte einen Seurat zu einer Tüte Smarties. In „Die Kunst, aufzuräumen“ (2011) sortierte er dann Buchstabensuppen-Nudeln alphabetisch oder machte Salzbrezeln zu Salzstangen.

Aufgeräumte Klassenzimmer, Tattoos und Sportseiten

Und jetzt stemmt er sich in „Welt aufräumen“ (Kein & Aber, 48 Seiten, 18 Euro) dem globalen Chaos ­entgegen. Diesmal sind Klassenzimmer, der Herbst, vergossene Milch, Schneemänner, spielende Kinder, Tattoos, Familienfeste und sogar die Sportberichterstattung in der Tageszeitung dran – Marie Kondo für Fortgeschrittene also.




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