Urteil im Kuhglocken-Streit Nachbarn müssen tierisches Geläute weiter ertragen

Von red/dpa 

Im erbittert geführten Streit um das Geläut von Kuhglocken im bayerischen Holzkirchen ist ein weiteres Urteil gefallen. Die vom Geläute genervten Kläger haben erneut verloren.

Die Milchbäuerin Regina Killer steht mit ein paar Kuhglocken in der Hand in ihrem Viehstall. Foto: dpa
Die Milchbäuerin Regina Killer steht mit ein paar Kuhglocken in der Hand in ihrem Viehstall. Foto: dpa

München - Urteil im erbitterten Kuhglocken-Streit: Das tierische Geläute im oberbayerischen Holzkirchen darf weitergehen. Das Oberlandesgericht (OLG) München wies am Mittwoch die Klage eines Anwohners zurück.

Seit Jahren fühlt sich ein Ehepaar in dem Ort von den Glocken der Kühe auf einer angrenzenden Weide gestört und will gerichtlich ein Ende des Geläutes erreichen. Der Ehemann und später auch seine Ehefrau scheiterten in getrennten Prozessen in erster Instanz vor dem Landgericht München II. Der Mann zog nun in die zweite Instanz vor das OLG - und verlor erneut.