US-Museen öffnen New Yorker Frick Collection zieht um

Das ehemalige Whitney Museum of American Art in New York. Foto: Andrew Gombert/EPA/dpa Foto: dpa
Das ehemalige Whitney Museum of American Art in New York. Foto: Andrew Gombert/EPA/dpa

Nach mehrmonatigen Schließungen wegen der Pandemie haben inzwischen viele Museen in New York wieder geöffnet - allerdings für deutlich weniger Besucher und nur unter Einhaltung von Masken- und Abstandsregeln.

New York - Die New Yorker Frick Collection, die Werke von der Renaissance bis zum 19. Jahrhundert zeigt, präsentiert sich ab März vorübergehend in einem anderen Gebäude.

Große Teile der Sammlung des wegen der Corona-Pandemie seit März 2020 geschlossenen Museums am Central Park würden ab dem 18. März im "Frick Madison" zu sehen sein, teilten die Betreiber in der Nacht zum Mittwoch mit. Dabei handelt es sich um das 1966 fertiggestellte brutalistische Gebäude des Architekten Marcel Breuer auf der Upper East Side von Manhattan, das bis 2014 das Whitney Museum für amerikanische Kunst beheimatet hatte und danach vorübergehend Außenstelle des Metropolitan Museum war.

Aufgrund zu hoher Betriebskosten zog sich das Met jedoch früher als geplant daraus zurück. Weil die Frick Collection renovieren und umbauen will, meldeten die Betreiber Interesse an dem Gebäude an. Nach den rund 160 Millionen Dollar teuren Umbauarbeiten will die Frick Collection 2023 wieder in ihrem Originalgebäude am Central Park öffnen.

© dpa-infocom, dpa:210210-99-386443/3




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