US-Rapper und Hanf Snoop Dogg investiert in Berliner Cannabis-Start-Up

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Das Berliner Unternehmen Sanity Group entwickelt medizinische und Wellness-Produkte auf Basis von Cannabis. Nun freuen sich die Gründer über eine Geldspritze der Rap-Legende Snoop Dogg.

Rapper Snoop Dogg ist seit einigen Jahren aktiv im Geschäft mit Cannabis. (Archivbild) Foto: dpa/Chris Pizzello
Rapper Snoop Dogg ist seit einigen Jahren aktiv im Geschäft mit Cannabis. (Archivbild) Foto: dpa/Chris Pizzello

Berlin - Rap-Legende Snoop Dogg aus den USA investiert über ein Unternehmen Geld in das Berliner Start-Up Sanity Group. Die Finanzierung des Geschäfts läuft über einen Fond namens Casa Verde Capital, den der Rapper mitgegründet hat. Das Flensburger Tageblatt hatte als erstes am Montag darüber berichtet. Einer der Gründer stammt aus der norddeutschen Stadt.

Doch Snoop Dogg ist nicht der einzige prominente Unterstützer des Start-Ups. Auch der Manager von Justin Bieber, Scooter Braun, will in das Geschäft mit der legalen Cannabisnutzung investieren.

Cannabis für Medizin und Wellness

Das junge Unternehmen wurde von Finn Age Hänsel und Fabian Friebe im Mai gegründet. Die Firma hat es sich auf die Fahnen geschrieben, Produkte im Bereich Medizin und Wellness zu entwickeln, zu verbreiten und zu vermarkten, die allesamt auf Cannabinoiden basieren. Das sind Mittel auf Cannabisbasis

In Deutschland dürfen Ärzte Cannabis seit 2017 als Arzneimittel an schwerkranke Patienten verschreiben. Voraussetzung ist, dass ihnen anders nicht geholfen werden kann. Cannabis wird unter anderem zur Behandlung von chronischen Schmerzen, Nervenschmerzen, bei grünem Star zur Reduzierung des Augeninnendrucks oder beim Tourettesyndrom eingesetzt. Verwendet werden Cannabisextrakte, Cannabisblüten oder einzelne Cannabinoide. Die teilweise Legalisierung der Droge war von einer heftigen Debatte begleitet worden.