USA und Deutschland Nord Stream 2 bleibt ein transatlantischer Zankapfel

Das mit US-Sanktionen belegte russische Rohr-Verglegeschiff „Fortuna“. Foto: dpa/Jens Büttner
Das mit US-Sanktionen belegte russische Rohr-Verglegeschiff „Fortuna“. Foto: dpa/Jens Büttner

Trotz des massiven Drucks aus Washington hält die Bundesregierung an dem Erdgas-Projekt fest. Die Arbeiten an der Pipeline sollen zudem trotz gezielter US-Sanktionen weitergehen.

Korrespondenten: Jan Dörner (jdö)
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Berlin - Die Betreiber der umstrittenen Gaspipeline Nord Stream 2 setzen die Arbeiten an dem Projekt ungeachtet des heftigen Widerstands der USA fort. Das zum direkten Ziel von US-Sanktionen gewordene russische Rohr-Verlegeschiff „Fortuna“ befand sich am Freitag auf dem Weg zur Baustelle südlich der dänischen Insel Bornholm, wie ein Sprecher von Nord Stream 2 unserer Zeitung sagte. Die Besatzung solle zunächst vorbereitende Arbeiten und Tests ausführen, bevor wieder Röhrenteile verlegt werden. Rund 75 Kilometer fehlen noch bis zur Fertigstellung der 1200 Kilometer langen Erdgasröhre zwischen Russland und der Küste von Mecklenburg-Vorpommern.

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