Vater, Mutter, Kind mal anders Co-Parenting – wenn Freunde miteinander Kinder haben

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Der Traumpartner ist nicht in Sicht. Wer dennoch einen Kinderwunsch hat, sucht andere Wege. Manche Männer und Frauen sehen eine Freundschaft als Basis für ein gemeinsames Kind. Das Modell Co-Parenting hat Zukunft.

Papa, Mama, Papa – oder Onkel? Auch Freunde können sich für eine gemeinsame Elternschaft entscheiden. Foto: Getty
Papa, Mama, Papa – oder Onkel? Auch Freunde können sich für eine gemeinsame Elternschaft entscheiden. Foto: Getty

Stuttgart - Marie ist die leibliche Mutter von Lynn. Jochen ist der leibliche Vater. Marie ist aber nicht Jochens Frau. Und sie war das auch nie. Dennoch ist Lynn ist nicht das Resultat eines One-Night-Stands. Marie und Jochen haben sich ganz bewusst auf Basis ihrer Freundschaft für ein gemeinsames Kind entschieden. Sie wohnen nicht zusammen. Marie wohnt bei ihrer Partnerin Cora. Und: Auch Cora ist Lynns Mutter. Lynn lebt bei Cora und Marie. Und dann gibt es noch Fritzi, Lynns große Schwester, aber nicht die Tochter von Marie oder Cora, sondern nur von Jochen. Mit Fritzis Mutter war er früher zusammen, aber zusammengelebt haben sie nie. Das alles ist Jochen Königs Familie, die er in seinem Buch „Papa, Mama, Kind – Von Singles, Co-Eltern und anderen Familien“ beschreibt.