Bosch baut Stellen ab, die Arbeitswelt verändert sich extrem. In Waiblingen diskutieren SPD-Politikerin Saskia Esken, Gewerkschafter und Bosch-Betriebsräte über Perspektiven.
Die Nachricht, dass die Firma Bosch bis zum Jahr 2028 ihr Waiblinger Werk für die Produktion von Steckverbindungen für den Automobilbau schließen will, hat viele schockiert und Proteste ausgelöst. An diesem Freitag, 24. Oktober, von 19 Uhr an dreht sich eine Podiumsveranstaltung im Waiblinger Bürgerzentrum um die Ursache für solche Veränderungen.
Unter dem Titel „Herausforderung Transformation – Veränderte Arbeitswelten“ diskutieren die ehemalige SPD-Parteivorsitzende Saskia Esken, die Waiblinger Stadträtin und SPD-Landtagskandidatin Bettina Süßmilch sowie Susanne Thomas, die Geschäftsführerin der IG Metall Waiblingen und Ludwigsburg, und Vertreter des Betriebsrats der Firma Bosch über Perspektiven und Lösungsansätze, wie sich die Herausforderungen der Zukunft meistern lassen.
Nach kurzen Beiträgen der Podiumsgäste geht es bei einer offenen Diskussion darum, wie sich der Wandel sozial gerecht gestalten lässt, wie realistisch Forderungen nach längeren Arbeitszeiten und mehr Flexibilität angesichts von Stellenabbau und wachsender Unsicherheit sind und welche Rolle Gewerkschaften, Unternehmen und Politik in dieser Entwicklung spielen.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, der Veranstaltungsraum im Bürgerzentrum Waiblingen, An der Talaue 4, ist barrierefrei zugänglich.