Veranstaltung mit dem Kanzlerkandidaten Was will Armin Laschet?

Der CDU-Vorsitzende und Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, führt die Unionsparteien im Bundestagswahlkampf an. Foto: AFP/MICHELE TANTUSSI
Der CDU-Vorsitzende und Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, führt die Unionsparteien im Bundestagswahlkampf an. Foto: AFP/MICHELE TANTUSSI

Der Kanzlerkandidat von CDU/CSU, Armin Laschet, ist am 14. Juli zu Gast in Stuttgart – bei einer Podiumsdiskussion unserer Zeitung. So kommen Sie an Eintrittskarten für die Veranstaltung.

Politik/ Baden-Württemberg: Rainer Pörtner (pö)
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Stuttgart - Es sah nach einem schwierigen bis hoffnungslosen Unterfangen aus: Als Armin Laschet im April dieses Jahres der Kanzlerkandidat von CDU und CSU wurde, waren seine persönlichen Umfragewerte und die seiner Partei im Keller. Weit vorne lagen die Grünen mit Annalena Baerbock. Die erste grüne Kanzlerkandidatin überstrahlte den Unionsmann genauso wie den Dritten im Bunde – Olaf Scholz, Kanzlerkandidat der SPD.

Laschet hatte auch deshalb schlechte Bewertungen bei den Bundesbürgern, weil er sich zweimal nur knapp in den eigenen Reihen durchsetzen konnte. Zunächst zu Beginn des Jahres als Vorsitzender der CDU, dann nach einem erbitterten Machtkampf mit dem Bayern Markus Söder als Spitzenkandidat für die Bundestagswahl.

Veranstaltung in der Stuttgarter Liederhalle

Doch inzwischen hat sich die Lage geändert. Jetzt ist die Union in den Umfragen wieder klar vorne. Sie hat sich stabilisiert – und mit ihr Armin Laschet. Im Kampf ums Kanzleramt hat der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen inzwischen die beste Ausgangsposition.

Mit einer Zähigkeit und Härte, die ihm viele vorher nicht zutrauten, hat sich Laschet die Führungsrolle in der Union erobert. Aber wofür steht er inhaltlich? Was plant er für den Fall, dass er an die Regierungsspitze in Berlin rücken sollte?

Am Mittwoch, 14. Juli 2021, kann Armin Laschet diese Fragen beantworten. Dann ist er Gast bei einer gemeinsamen Podiumsdiskussion von Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten. Die Veranstaltung unter dem Titel „Das Rennen um das Kanzleramt: Corona, Klima und Konflikte – so will Armin Laschet Deutschland regieren“ findet in der Stuttgarter Liederhalle statt und beginnt um 18.30 Uhr.

Scholz und Baerbock kommen im September

Sie wird moderiert von den Chefredakteuren Joachim Dorfs (Stuttgarter Zeitung) und Christoph Reisinger (Stuttgarter Nachrichten). Die aktuellen Corona-Inzidenzen lassen es zu, dass vor und mit Zuschauern diskutiert werden kann. Rund 350 Plätze sind im Moment vorgesehen.

Alle drei Kanzlerkandidaten werden im Laufe des Wahlkampfs zu Gast bei Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten sein. Armin Laschet macht den Auftakt, im September folgen Olaf Scholz und Annalena Baerbock.

Das Erbe der Angela Merkel

Wer auch immer von den Dreien bei der Bundestagswahl am 26. September gewinnt, tritt ein großes und gleichzeitig schwieriges Erbe an. Nach 16 Jahren als Kanzlerin tritt Angela Merkel ab. Auf jeden Fall wird es einen Generationswechsel geben. Aber gibt es auch einen Politikwechsel?

Armin Laschet, Jahrgang 1961, Bergarbeitersohn aus Aachen, sieht sich selbst in der Kontinuität von Merkel. Gesellschaftspolitisch ist er ihr nahe. In der Flüchtlingspolitik stand er immer an ihrer Seite. Beim Kampf gegen Corona sah es anders aus – da war er streckenweise anderer Meinung als die Kanzlerin. Deshalb ist die spannende Frage: Wie sehr würde sich Armin Laschet als Kanzler in Stil und Inhalt von Angela Merkel unterscheiden?

So kommen Sie an Eintrittskarten

Die Veranstaltung mit Armin Laschet findet am Mittwoch, 14. Juli, ab 18.30 Uhr im Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle, Berliner Platz 1, 70174 Stuttgart, statt. Einlass ist ab 17.30 Uhr. Eintrittskarten sind nur online zu bekommen über den Link: www.easyticket.de/Bundestagswahl21

Die Teilnahme ist kostenfrei. Pro Buchung können maximal 2 Plätze gebucht werden.

Eine Teilnahme an der Veranstaltung ist nur möglich, wenn Sie einen der folgenden Nachweise vorlegen können: Ein qualifizierter, negativer Corona-Test (nicht älter als 24 Stunden). Ein Nachweis über eine vollständige Impfung mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff gegen SARS-CoV-2. Die für den vollständigen Impfschutz nötige Impfung muss mindestens 14 Tage zurückliegen. Bei genesenen Personen: Ein Nachweis über ein mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate zurückliegendes positives PCR-Testergebnis auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2.




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