Verband Region Stuttgart Neuer Direktor wird gesucht

Von StZ 

Der Verband Region Stuttgart hat die vakante Leitungsstelle ausgeschrieben. Die Regionalversammlung soll am 4. Dezember den neuen Regionaldirektor und damit den Nachfolger von Jeannette Wopperer wählen.

Die Bewerbungsfrist für den Regionaldirektor endet am 6. November. Foto:  
Die Bewerbungsfrist für den Regionaldirektor endet am 6. November. Foto:  

Der Verband Region Stuttgart (VRS) wird den Posten des künftigen Regionaldirektors am 10. und 12. Oktober in regionalen und überregionalen Tageszeitungen ausschreiben. Dies hat der Ältestenrat der Regionalversammlung beschlossen. Letzte Möglichkeit, sich zu bewerben ist Mittwoch, 6. November. Die Regionalversammlung soll den neuen Regionaldirektor am 4. Dezember wählen.

Die Neubesetzung ist notwendig geworden, nachdem die bisherige Amtsinhaberin, Jeannette Wopperer, zum 1. Juli in den Ruhestand versetzt wurde. Nach dem „Gesetz über die Errichtung des Verbands Region Stuttgart“ muss ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin spätestens sechs Monate nach Freiwerden der Position gewählt sein. Der Regionaldirektor wird als Beamter auf acht Jahre gewählt. Er ist rechtlicher Vertreter des Verbands Region, leitet die Verbandsgeschäftsstelle mit etwa 60 Mitarbeitern hauptamtlich und vollzieht die Beschlüsse der Regionalversammlung.

Fachliche und soziale Kompetenz gefragt

„Für diese Schlüsselposition suchen wir eine überzeugende Persönlichkeit mit hoher fachlicher und sozialer Kompetenz“, sagt der Regionalpräsident Thomas Bopp. „Parallel zur Ausschreibung streben wir über die Landesregierung weiterhin eine Gesetzesänderung an, um die Entwicklung der Region Stuttgart zu stärken.“ Die Ausschreibung erfolgt ungeachtet der Forderung des Regionalparlaments, die Posten des Regionaldirektors und des ehrenamtlichen Regionalpräsidenten zusammenzulegen. Dieser Punkt soll auf Bitte der CDU aber erst angegangen werden, wenn zwei weitere Forderungen der Region erfüllt sind: ihr die kreisübergreifenden Buslinien zu überantworten und das Recht einzuräumen, selbst über Ausnahmegenehmigungen zu entscheiden, wenn in Grünzonen trotz Verbots gebaut werden soll.

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