Verbandsliga Ein Problem bei der Suche nach Neuen

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Calcio steht zum Abschluss gegen Albstadt unter Zugzwang.

Der Trainer Francesco Di Frisco hofft auf einen wenigstens versöhnlichen  Abschluss. Foto: Yavuz Dural
Der Trainer Francesco Di Frisco hofft auf einen wenigstens versöhnlichen Abschluss. Foto: Yavuz Dural

Echterdingen - Die Hinrunde ist vorbei, und an deren enttäuschenden Zahlen lässt sich nichts mehr ändern. Gerade einmal 18 Punkte haben die Verbandsliga-Fußballer von Calcio Leinfelden-Echterdingen zur Saisonhalbzeit auf ihrem Konto – neun beziehungsweise zwei weniger als zum gleichen Zeitpunkt ihrer beiden bisherigen Jahre in der Spielklasse. Und das ausgerechnet in der Wettbewerbsserie, für die sie sich ja besonders viel vorgenommen hatten. Nun hoffen alle Beteiligten beim Filderclub auf einen wenigstens versöhnlichen Schluss, bevor es in die Winterpause geht. Zur heuer letzten Begegnung ist am Sonntag der FC 07 Albstadt in den Goldäckern zu Gast. „Ein Sieg wäre sehr wichtig“, sagt der Trainer Francesco Di Frisco. Zum einen für die Stimmung, zum anderen vor allem auch für die Tabelle, in der andernfalls sogar ein Überwintern in der Abstiegszone droht.

Der Gegner steht eben dort, hat allerdings zuletzt gerade auswärts aufhorchen lassen. In Ehingen (3:1) und in Tübingen (4:1) nahmen die Albstädter jeweils überraschend die Punkte mit. Vor Wochenfrist erledigte dies ein Spieler nahezu im Alleingang: Pietro Fiorenza, der Torschützenkönig der vergangenen Saison, wartete mit einem Hattrick auf. Vor allem auf ihn wird die Echterdinger Abwehr aufpassen müssen. Ein anderer Leistungsträger steht bei den Gästen im Tor, wie man insbesondere bei Calcio weiß: Mario Aller war im Sommer auf der eigenen Wunschliste. Di Frisco hätte den Keeper gern auf die Filder geholt, der entschied sich jedoch für einen Verbleib bei seinem bisherigen Verein.

Finanzielles Limit vom Verein

Aktuell hält der Coach nun erneut Ausschau nach möglichen Verstärkungen – hat dabei aber ein Problem. Von Vereinsseite lautet die Auflage, dass ein Kommen mit einem Gehen einhergehen muss. Heißt: bevor Di Frisco personell nachlegen will, hieße es, sich erst einmal von anderen Spielern des Kaders in entsprechender Anzahl zu trennen. „Ein Aufstocken liegt finanziell nicht drin“, sagt der Trainer. Vorbei offenbar die Zeiten, in denen die Echterdinger gewillt waren, sich beliebig auf Shoppingtour zu begeben.

Einstweilen kehren auch die zuletzt fehlenden Ulas Saglam und Rene Brunner ins Aufgebot zurück. Di Frisco selbst kämpft noch. Wegen eines grippalen Infekts war er diese Woche raus, eben so wie sein Partner Francesco Guerra (beruflich verhindert). Die Übungseinheiten leitete der Co-Trainer Erdal Baskurt.