Verfolgungsjagd von Stuttgart nach Esslingen 26-Jähriger baut auf Flucht vor Polizei wohl mehrere Unfälle

Der 26-Jährige lieferte sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. (Symbolbild) Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild/Carsten Rehder
Der 26-Jährige lieferte sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. (Symbolbild) Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild/Carsten Rehder

Polizeibeamte haben einen 26-jährigen Autofahrer vorläufig festgenommen, der sich eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei auf der B10 von Stuttgart nach Esslingen geliefert haben soll. Die Polizei sucht Zeugen sowie Gefährdete.

Digital Unit: Matthias Kapaun (kap)

Stuttgart/Esslingen - Ein 26 Jahre alter BMW-Fahrer soll sich am Montagabend unter Drogeneinfluss und ohne Führerschein eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei auf der B10 von Stuttgart nach Esslingen geliefert haben und dabei mehrere Unfälle gebaut sowie Verkehrsteilnehmer gefährdet haben. Der 26-Jährige konnte schließlich von Beamten des Reviers Esslingen vorläufig festgenommen werden. Die Polizei sucht nun nach Zeugen sowie weiteren Geschädigten.

26-Jähriger flüchtet in Richtung Esslingen

Wie die Beamten berichten, wollten Polizisten den 26-Jährigen kurz nach 18 Uhr auf Höhe der Abzweigung zur B14 in Richtung Esslingen kontrollieren. Dieser ignorierte jedoch die Anhaltesignale und flüchtete über eine Sperrfläche auf die B10 weiter in Richtung Esslingen. Auf Höhe der Straße Otto-Konz-Brücken beschleunigte der Mann sein Fahrzeug, wobei er offensichtlich bei mehreren Überholmanövern mehrere Verkehrsteilnehmer gefährdete. Im Bereich der Ausfahrt Mettingen verloren die Beamten den BMW zunächst aus den Augen, doch Polizeibeamte des Polizeireviers Esslingen konnten den Verdächtigen nach einem Zeugenhinweis gegen 18.20 Uhr in Deizisau vorläufig festnehmen.

Polizei bittet Zeugen um Hinweise

Ermittlungen ergaben, dass der 26-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist und zudem offenbar noch unter Drogeneinfluss stand. Der junge Mann musste eine Blutprobe abgeben, der BMW wurde beschlagnahmt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Verdächtige wieder auf freien Fuß gesetzt. Weiteren Ermittlungen zufolge besteht der Verdacht, dass der Autofahrer bei seiner Flucht mehrere Unfälle verursacht hat. Nun bittet die Polizei Zeugen und Geschädigte, sich unter der Telefonnummer 0711/8990-4100 zu melden.




Unsere Empfehlung für Sie