Verkaufte Dauerkarten VfB Stuttgart liegt im Bundesliga-Vergleich an Platz sechs

Borussia Dortmund hat 55.000 Dauerkarten für die neue Saison verkauft. Foto: dpa 18 Bilder
Borussia Dortmund hat 55.000 Dauerkarten für die neue Saison verkauft. Foto: dpa

27.500 Dauerkarten hat der VfB Stuttgart für die kommende Saison verkauft. Damit liegt er an Platz sechs - hinter den Spitzenreitern Dortmund, Schalke und Bayern, aber vor Köln und Bremen.

27.500 Dauerkarten hat der VfB Stuttgart für die kommende Saison verkauft. Damit liegt er an Platz sechs - hinter den Spitzenreitern Dortmund, Schalke und Bayern, aber vor Köln und Bremen.

Düsseldorf - Knapp zwei Wochen vor dem Bundesliga-Auftaktspiel zwischen Meister Bayern München und dem VfL Wolfsburg am 22. August wurden 457.900 Saisontickets verkauft - davon 27.500 vom VfB Stuttgart. Das ergab eine Umfrage unter den 18 Vereinen. Die Stuttgarter liegen damit im Bundesliga-Vergleich auf Platz sechs.

Allein schon die Saison-Eröffnungsfeiern bei den Münchner Bayern, Borussia Dortmund und Schalke 04 wollten mehr als 250.000 Fans live im Stadion miterleben. Auch die Ligaspiele werden begehrt sein wie eh und je; nur die Dauerkarten-Höchstmarke von 2012/2013 wird höchstwahrscheinlich nicht übertroffen werden: 482.495 waren es vor zwei Jahren.

Welcher Verein wie viele Dauerkarten verkauft hat, sehen Sie in unserer Bildergalerie!

Top ist erneut der Meisterschafts-Zweite Borussia Dortmund mit verkauften 55.000 Saisontickets vor dem FC Schalke 04 mit 43.900 und Double-Gewinner Bayern mit 38.000. Mit 9500 hat Neuling SC Paderborn am wenigsten Abonnements verkauft. Die Benteler-Arena fasst aber auch nur 15.000 Besucher.

Die Abstiege des 1. FC Nürnberg und von Eintracht Braunschweig können durch Rückkehrer 1. FC Köln und die ostwestfälischen Aufsteiger nicht ganz kompensiert werden. Der „Club“ und die Niedersachsen setzten in der vergangenen Spielzeit gemeinsam 41.500 Dauerkarten ab, die Kölner (25.000) und Paderborner bringen es in der Addition auf 34.500.

Wolfsburg-Manager Klaus Allofs ist sicher: „Das Interesse an der Liga ist durch den WM-Erfolg weiter gestiegen.“ Und das soll trotz der „nur“ 20.500 veräußerten Saisontickets beim Europa-League-Starter dazu führen, „dass unsere Heimspiele ausverkauft sein werden“.

Ein Großteil der Vereine stoppte den Verkauf vorzeitig. Borussia Mönchengladbach zum Beispiel bei 30.000, die Schalker bei 43.900. Damit soll, so Borussia-Geschäftsführer Stephan Schippers, auch der Spontanbesucher animiert werden, in die Arena zu kommen. „Wir möchten sicherstellen, dass ein ausreichendes Kontingent an Tageskarten zur Verfügung steht“, sagte Schippers.

Einen Ticket-Run erlebt Rekord-Titelträger Bayern: Alle 17 Heimspiele sind überbucht, die Kalkulation des Zuschauerdurchschnitts bei den Münchnern liegt erneut bei der maximalen Auslastung von 71.000. Durch eine vergrößerte Arena will der FC Bayern wenigstens einen kleinen Teil der weiter steigenden Nachfrage bewältigen. Für das Heimspiel gegen Paderborn etwa gingen 120.000 Bestellungen ein, für die Top-Partie gegen den BVB könnten laut FC Bayern 300.000 Karten verkauft werden. Diese Bestellungen beziehen sich nur auf 33.000 mögliche Tickets - denn bei 38 000 verkauften Dauerkarten brach der FCB den Ticket-Markt ab.

 




Unsere Empfehlung für Sie