Sie sollte im Juni geschlossen werden: Die Baustelle rund um die Esslinger Fritz-Müller-Straße verärgerte zahlreiche Auto- und Lkw-Fahrer. Aber jetzt ist eine Erleichterung spürbar.
Bauen ohne absehbares Ende, dichter Verkehr ohne absehbares Ende, Umleitungen ohne absehbares Ende – alles das steht für eine Baustelle in einer vielbefahrenen Industriestraße in Esslingen, der Fritz-Müller-Straße. Allein die Sommerferien und die einhergehende allgemeine Ruhe in der Stadt verhindern das Chaos. Doch jetzt schließen sich im wahrsten Sinne des Wortes die Löcher: Eine gewissen Entspannung ist deutlich spürbar.
Rückblick: Durch die Umleitungsstraßen donnerte vor den Ferien der auf wenige Straßen konzentrierte Verkehr des größten Industriegebietes im Kreis Esslingen, so dass Anwohner etwa von der Umleitung in der Zeppelinstraße kaum noch von ihren Parkplätzen auf die Straße gelangten.
Ende der Baustelle im Industriegebiet mehrfach verschoben
Eingerichtet wurde die Baustelle am 12. Mai von der Netze BW. Sechs Wochen lang sollte sie dauern. Doch das Enddatum wurde „bereits einige Male verschoben“, wie die stellvertretende Amtsleiterin des Ordnungsamts Freia Günther mitteilte. Laut Netze BW kam es „zu unerwarteten baulichen Zusatzarbeiten, die sehr zeitaufwendig waren und zu Verzögerungen führten“.
Immerhin: Die ersten zwei von drei Bauabschnitten wurden nach Auskunft von Günther abgeschlossen. Die gesperrte Durchfahrt in der Alleenstraße beim Einkaufszentrum Richtung Innenstadt und B10 ist wieder geöffnet. Endgültig geschlossen werden soll die Baustelle noch in diesem Monat, so Netze BW. Sprecherin Katharina Ryske sagte, seit etwa drei Wochen sei die Fritz-Müller-Straße ohne Einschränkungen befahrbar. „Alle weiteren Baumaßnahmen sollen bis Ende August 2025 abgeschlossen sein.“