Die große Ferienzeit hat begonnen. Gerne werden die Wochen von August bis Mitte September für Straßenbauarbeiten genutzt. Was steht in Leinfelden-Echterdingen an?
Für die daheimgebliebenen Autofahrer entwickeln sich die Sommerferien regelmäßig zur Geduldsprobe. Plötzliche Einbahnstraßenregelungen, mobile Ampeln, abenteuerliche Umleitungen und gesperrte Straßen machen das Fahren eigentlich gewohnter Strecken zu einem Erlebnis. Im Folgenden sind die fünf wichtigsten Straßenbauvorhaben in Leinfelden-Echterdingen in den kommenden Wochen und Monaten zusammengefasst.
Hauptstraße in Echterdingen
In der Hauptstraße in Echterdingen müssen im Bereich des Gehwegs Arbeiten durchgeführt werden. Dafür wird Fläche auf der Fahrbahn für die Arbeitsvorgänge benötigt. Los gehen soll es am Montag, 25. August. Das Telekommunikationsunternehmen Kellner Telecom will die Leitungsarbeiten durchführen. Ursprünglich sollte bereits früher damit begonnen werden, weil sechs Wochen Bauzeit angesetzt waren. Nun wurde der Termin verschoben. Ob die Firma so spät in den Sommerferien aber tatsächlich noch anfangen wird, ist ungewiss. Die Stadtverwaltung betont nämlich, dass die Bauarbeiten zwingend bis zum Ende der Sommerferien beendet sein müssten. Hintergrund ist, dass die Hauptstraße für die Bauarbeiten mindestens einspurig gesperrt werden muss. Eine Umleitung wird eingerichtet. Doch die Umleitung führt an einem Schulweg vorbei. Deshalb müssen die Bauarbeiten zwingend in den Ferien stattfinden. Ferner wäre eine den fließenden Verkehr in der wichtigen Hauptstraße so stark beeinträchtigende Maßnahme „nur im Ausnahmefall“ außerhalb der Ferienzeit zu rechtfertigen, erklärt das Rathaus.
Ausbesserungsarbeiten auf der B27
Doch nicht nur in der Stadt könnten in den kommenden Wochen Bauarbeiten anstehen. Auf der B27 auf Leinfelden-Echterdinger Gemarkung soll ebenfalls gebaut werden. Kleinere Ausbesserungsarbeiten sind fällig. Dafür müssen die Fahrspuren immer wieder einmal reduziert werden. Los gehen soll es am 18. August, enden soll die gesamte Maßnahme spätestens am 10. September. Darüber hinaus muss die Anschlussstelle Stetten wohl über einen ungewissen Zeitraum gesperrt werden, was vor allem für die Stettener schmerzhaft werden könnte.
Kreuzung Fasanenweg/Maybachstraße
Ein weiterer wichtiger Verkehrsknotenpunkt, dem in den nächsten Wochen eine Sanierung bevorsteht, ist der Kreuzungsbereich Fasananweg/Maybachstraße. Von dort geht es auf die Autobahn und ins Industriegebiet von Unteraichen. Die Fahrbahn soll erneuert und ausgebessert werden. Dafür ist unter anderem in zwei Nächten eine Vollsperrung der Maybachstraße geplant. Eine weiträumige Umleitung soll eingerichtet werden. Wie lange die Bauarbeiten insgesamt dauern sollen, ist ungewiss.
Leitungsarbeiten in der Musberger Straße
Leitungsbauarbeiten stehen auch in der Musberger Straße an. In den kommenden Wochen soll es losgehen. Es soll über einen Zeitraum von fünf Monaten gebaut werden. Während der Bauzeit soll die Straße entweder voll gesperrt oder eine Einbahnstraßenregelung eingerichtet werden.
Bauarbeiten an der Waldenbucher Straße
Weitere Leitungsbauarbeiten stehen außerdem in der Waldenbucher Straße an. Die Waldenbucher Straße soll zwar immer befahrbar bleiben, jedoch müssen einige Straßen, wie zum Beispiel das sogenannte „Totenwegle“ abseits der Waldenbucher Straße für kurze Zeiträume gesperrt werden.
Weitere Baustellen
Neben den größeren Baustellen sind kleinere Straßenbaumaßnahmen geplant. Dass die Arbeiten nicht immer mit absoluter Sicherheit termingerecht durchgeführt werden, hat viele Gründe. Von den Planern über die Stadtverwaltung bis zu den verschiedenen ausführenden Unternehmen muss jedes Rädchen ineinandergreifen. Sobald es an irgendeiner Stelle zu einer Verzögerung kommt, droht der Zeitplan zu wackeln. Gründe können die Witterung, Personalverfügbarkeiten bei Baufirmen oder Verzögerungen auf anderen Baustellen sein. „Auch bei längerfristig geplanten Projekten kann es selbst kurzfristig – etwa wenige Tage vor Beginn – zu Verschiebungen kommen“, erklärt die Stadtverwaltung. Inzwischen sei dies leider keine Ausnahme mehr.