Verkehrskontrolle in Feuerbach Gefälschte Ausweisdokumente entdeckt – 31-Jähriger verhaftet

Die Verkehrskontrolle brachte so einiges ans Tageslicht. (Symbolbild) Foto: dpa/Jonas Güttler
Die Verkehrskontrolle brachte so einiges ans Tageslicht. (Symbolbild) Foto: dpa/Jonas Güttler

Bei einer Verkehrskontrolle in Feuerbach entdecken Polizeibeamte einen offenbar gefälschten Ausweis bei einem 31-Jährigen. Bei weiteren Ermittlungen stoßen die Beamten zudem auf eine Schreckschusswaffe.

WhatsApp E-Mail LinkedIn Flipboard Pocket Drucken

Stuttgart-Feuerbach - Bei einer Verkehrskontrolle in Feuerbach haben Polizeibeamte am Montagnachmittag einen 31-jährigen Mann festgenommen, der im Verdacht steht, sich illegal in Deutschland aufzuhalten. Bei dem Verdächtigen wurde ein mutmaßlich gefälschter Ausweis entdeckt. Weitere Ermittlungen führten die Beamten zu einem weiteren offenbar gefälschten Ausweis, einem mutmaßlich gefälschten Führerschein sowie zu einer Schreckschusswaffe.

Wie die Polizei berichtet, hielten die Beamten bei einer Verkehrskontrolle gegen 18 Uhr einen Mercedes in der Mauserstraße an. Während der Kontrolle wies sich der 31-jährige Beifahrer mit einer griechischen Aufenthaltskarte aus. Als die Beamten das Ausweisdokument näher betrachteten, fielen ihnen Ungereimtheiten auf. Noch vor Ort erhärtete sich der Verdacht, dass es sich bei dem Ausweis offenbar um eine Fälschung handelte.

Bei Zimmerdurchsuchung werden die Beamten fündig

Bei einem 50-jährigen Mitfahrer fanden die Beamten einen mutmaßlich gefälschten griechischen Führerschein. Ermittlungen ergaben, dass die Männer in einer Unterkunft in der Ludwigsburger Straße in Zuffenhausen wohnen. Die Polizisten durchsuchten daraufhin die Zimmer der Männer und stießen dort auf einen weiteren, 42 Jahre alten Bewohner. Auch bei ihm fanden sie eine offenbar gefälschte griechische Aufenthaltskarte sowie eine Schreckschusswaffe.

Die Beamten beschlagnahmten die Fälschungen sowie die Waffe. Weitere Ermittlungen brachten ans Tageslicht, dass der 31-Jährige wohl aus Albanien stammt und offenbar nicht im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis ist. Der Verdächtige wird im Laufe des Dienstags einem Haftrichter vorgeführt. Da sich die beiden anderen Männer, die wohl auch aus Albanien stammen, nicht mit den gefälschten Dokumenten ausgewiesen hatten, sondern diese lediglich bei sich trugen, wurden sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt.




Unsere Empfehlung für Sie