Verkehrsunfall auf der A8 bei Wendlingen und Köngen Zwei Personen bei Unfall leicht verletzt

Bei dem Unfall wurden laut Polizei zwei Personen leicht verletzt. Foto: SDMG/SDMG / Kohls
Bei dem Unfall wurden laut Polizei zwei Personen leicht verletzt. Foto: SDMG/SDMG / Kohls

Laut Polizei hat es am Sonntagnachmittag auf der A8 bei Köngen einen Autounfall gegeben. Die Ursachen für den Unfall waren laut Polizei zu hohe Geschwindigkeiten und ein riskantes Überholmanöver.

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Wendlingen/Köngen - Das riskante Überholmanöver einer 29-Jährigen bei hohen Geschwindigkeiten auf der Bundesautobahn 8 (A8) bei Köngen hatte laut Polizei am Sonntagnachmittag zwei Leichtverletzte und etwa 91.500 Euro Sachschaden zur Folge.


Den Aussagen mehrerer Zeugen und Beteiligten nach folgte die 29-jährige Fahrerin eines BMW M2 am Sonntagnachmittag gegen 14:50 Uhr auf dem linken von drei Fahrstreifen in Fahrtrichtung Stuttgart zwischen den Anschlussstellen Wendlingen und Esslingen dem 22-jährigen Fahrer eines Volvos, der eigenen Angaben nach zu diesem Zeitpunkt mit etwa 200 km/h unterwegs war. Etwa auf Höhe von Köngen soll die 29-Jährige dann mit ihrem Fahrzeug über zwei Fahrstreifen nach ganz rechts gewechselt haben, um den Volvo und eine auf dem mittleren Fahrstreifen befindliche 32-jährige Skoda-Fahrerin zu überholen.


Abstand zu knapp bemessen


Als die 29-Jährige wieder auf den mittleren Fahrstreifen wechseln wollte, hatte sie offensichtlich den Abstand zum Skoda zu knapp bemessen und streifte den Wagen. Beide Fahrzeuge wurden nach der Berührung linksseitig in die Mittelschutzplanke abgewiesen und kamen im Anschluss nach der Kollision mit der Schutzplanke auf dem rechten Fahrstreifen zum Stillstand. Der 22-jährige Volvo-Fahrer konnte mit einer Vollbremsung einen weiteren Zusammenstoß vermeiden.


Zwei Personen leicht verletzt


Bei dem Unfall wurden die 32-Jährige und eine 52-jährige Beifahrerin im Skoda leicht verletzt und durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. 
Die verursachten Sachschäden beliefen sich beim BMW M2 auf etwa 50.000 Euro, beim Skoda Superb auf etwa 35.000 Euro und bei der Schutzplanke auf etwa 6.500 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmten Polizeibeamte den Führerschein der 29-Jährigen.




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