Verletzte Spieler des VfB Stuttgart Borna Sosa und Daniel Didavi fallen lange aus

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Der VfB Stuttgart hat nicht nur das Spiel gegen den SV Wehen Wiesbaden verloren, sondern auch zwei Spieler. Borna Sosa und Daniel Didavi werden dem Fußball-Zweitligisten wochenlang fehlen.

Borna Sosa liegt regungslos am Boden – der VfB-Mannschaftsarzt Heiko Striegel (rechts) und der Physiotherapeut Gerhard Wörn kümmern sich um ihn. Schiedsrichter Johannes Pfeifer und der Wiesbadener Stefan Aigner (rechts) schauen zu. Foto: Baumann
Borna Sosa liegt regungslos am Boden – der VfB-Mannschaftsarzt Heiko Striegel (rechts) und der Physiotherapeut Gerhard Wörn kümmern sich um ihn. Schiedsrichter Johannes Pfeifer und der Wiesbadener Stefan Aigner (rechts) schauen zu. Foto: Baumann

Stuttgart - Borna Sosa ist am Samstagmittag wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden. Dort hatte er die Nacht zur Beobachtung verbracht, nachdem der Fußballprofi des VfB Stuttgart mit einer schweren Gehirnerschütterung am Abend zuvor eingeliefert worden war. Sosa hatte sich beim 1:2 des Zweitligisten gegen den SV Wehen Wiesbaden die Verletzung nach einer harten Aktion zugezogen. Sein Gegner hatte ihn nach einer knappen Stunde Spielzeit mit der Schulter im Gesicht getroffen, Sosa war danach kurz bewusstlos. Der kroatische Linksverteidiger hat sich aber keine Brüche zugezogen und wird nun für einige Zeit ausfallen. „Als ich das Foul nochmal im Fernsehen gesehen habe, war ich froh, dass es nur eine Gehirnerschütterung ist“, sagte Trainer Tim Walter am Samstagmorgen.

Acht Wochen wird es voraussichtlich dauern, ehe Daniel Didavi wieder voll mitmischen kann. Der Mittelfeldspieler hat sich einen Muskelbündelriss in der rechten Wade zugezogen. Das ergab die Untersuchung am Samstagvormittag, ursprünglich war man im VfB-Lager am Abend zuvor davon ausgegangen, dass sich Didavi nur einen Muskelfaserriss zugezogen habe. Der Offensivmann war gegen die Hessen schon nach sieben Minuten vom Platz gehumpelt – er hatte gleich gespürt, dass er sich ernsthaft verletzt hatte. Auf dem Weg der Besserung ist dagegen Philipp Klement (Sprunggelenksprobleme). Der Mittelfeldspieler drehte am Samstag seine Runden um den Trainingsplatz und soll nun während der Länderspielpause an das Mannschaftstraining herangeführt werden.