Vermisster Mops in Stuttgart OB Fritz Kuhn schaltet sich ein

Fritz Kuhn äußert sich bei Facebook zum vermissten Mops. Foto: Achim Zweygarth 4 Bilder
Fritz Kuhn äußert sich bei Facebook zum vermissten Mops. Foto: Achim Zweygarth

Der Mops-Fall in Stuttgart wird zur Chefsache. Am Dienstagmorgen hat der Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn seine Facebook-Fans dazu aufgerufen, sich an der Suche nach der goldenen Hundefigur zu beteiligen.

Digital Unit: Jörg Breithut (jbr)
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Stuttgart - Nun wird der geklaute Mops zur Chefsache. Am Dienstagmorgen hat sich der Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn in die Suche nach der goldenen Hundefigur eingeschaltet, die seit einer Woche vermisst wird. Bei Twitter und Facebook rief er seine Fans dazu auf, sich an der Aufklärung des Falls zu beteiligen. „Ein Kriminalfall beschäftigt die Stuttgarter Stadtgesellschaft: Wurde der gemopste Mops gesichtet?“, heißt es auf der Facebook-Seite von Fritz Kuhn. „Vielleicht im Büro nebenan?“

Seit einer Woche gilt der goldene Hund als vermisst, der eine Zeit lang die Loriot-Säule am Eugensplatz schmückte. Bisher gibt es keine Hinweise zum Aufenthaltsort der Statue. Das Ordnungsamt in Stuttgart weist jede Schuld von sich, auch die Polizei ist ratlos. Zwar ist bereits eine Vermisstenmeldung bei den Beamten eingegangen, doch eine Streife fand zu diesem Zeitpunkt am Eugensplatz nur noch die mopslose Säule vor.

Mittlerweile ist lediglich bekannt, wer den Mops auf die Säule gestellt hat. In einem Bekennervideo haben die Betreiber des Blogs „Kessel.TV“ zugegeben, die Statue dort platziert zu haben. Doch seit einer Woche gilt der Mops als vermisst. Auch die „Kessel.TV“-Blogger wissen nach eigenen Angaben nicht, wohin der Mops verschwunden ist. Sie sind jedoch bereit ein Lösegeld in Höhe von 38,95 Euro plus Versand an die Entführer zu zahlen.

Die Blogger hatten in einer Nacht-und-Nebel-Aktion die Säule mit der Mopsfigur geschmückt. Der Grund: sie fanden das Denkmal ohne den Tierschmuck nach eigenen Angaben „nicht besonders doll“. Das Motto des Humoristen Loriot hatte sie zur Mops-Aktion inspiriert: „Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos.“

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