Was sechs Monate lang nicht abgeholt worden ist, wird verkauft. Die nächste Fundsachenversteigerung in Herrenberg ist am Samstag, 21. März.

Rechtzeitig zum Beginn der Radsaison werden am Samstag, 21. März, in Herrenberg über 60 Fahrräder versteigert, die seit mindestens einem halben Jahr beim städtischen Fundamt aufbewahrt worden sind. Darüber hinaus kommen unter anderem Schmuck, Kleidung, Mobiltelefone und weitere Gegenstände zur Versteigerung.

 

Die Versteigerung mit Aussicht auf das eine oder andere Schnäppchen beginnt um 9.30 Uhr in der Fahrzeughalle der Technischen Dienste, Stuttgarter Straße 90 bis 92. Bereits von 9 Uhr an können die Fundsachen besichtigt werden. Es ist ausschließlich Barzahlung möglich.

Wird ein Gegenstand bei den Bürgerdiensten abgegeben, können auf Wunsch die Personalien der Finderin oder des Finders aufgenommen werden. Nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist von sechs Monaten und sofern der Gegenstand nicht vom Verlierer abgeholt wird, kann die Fundsache an den Finder zurückgegeben werden.

Fundsachen, die nach Fristablauf nicht an die Finder zurückgegeben werden, kommen in die Fundversteigerung. Jährlich werden in Herrenberg rund 150 Fundsachen abgegeben, registriert und verwaltet. Zusätzlich bewahrt das Fundamt eine Vielzahl von Schlüsseln und Brillen auf, die nicht einzeln erfasst werden und nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist entsorgt werden.