Verteidiger des VfB Stuttgart Auch Andreas Beck muss gehen

Von ggp 

Wie bei Christian Gentner und Dennis Aogo wird auch der auslaufende Vertrag von Andreas Beck beim Absteiger VfB Stuttgart nicht verlängert. So begründet Sportvorstand Thomas Hitzlsperger dies.

Andreas Beck erhält keinen neuen Vertrag beim VfB Stuttgart. Foto: Getty Images
Andreas Beck erhält keinen neuen Vertrag beim VfB Stuttgart. Foto: Getty Images

Stuttgart - Andreas Beck wird den VfB Stuttgart verlassen. Sein auslaufender Vertrag wird – wie von unserer Redaktion berichtet –nicht verlängert. Seit diesem Freitagvormittag ist dies offiziell, am Donnerstagabend war die Entscheidung dem Verteidiger von Vereinsseite in einem Gespräch mitgeteilt worden.

Beck waren zunächst gute Karten auf eine Zukunft in Stuttgart eingeräumt worden. Doch wie auch schon bei Kapitän Christian Gentner sowie Dennis Aogo hat sich der VfB letztlich dazu entschieden, die Zusammenarbeit nicht fortzusetzen. Der Neuaufbau in der zweiten Liga wird ohne den 32-jährigen Musterprofi angegangen – er passt nicht in das Profil des neuen Trainers Tim Walter. „Im Zuge der Neuausrichtung des Kaders haben wir uns entschieden, den Vertrag nicht zu verlängern“, sagt VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger. „In jedem Fall werden die Türen beim VfB für Andreas immer offenstehen und ich würde mich freuen, wenn er die ersten Schritte seiner Karriere nach seiner Profizeit beim VfB gehen würde.“

Was Andreas Beck zu seinem Abschied sagt

Beck stammt aus der eigenen Jugend und wurde mit dem VfB 2007 Deutscher Meister. Nach Stationen bei der TSG 1899 Hoffenheim (2008 bis 2015) und Besiktas Istanbul (2015 bis 2017) kehrte der Ex-Nationalspieler vor zwei Jahren zum VfB zurück. In dieser Saison absolvierte er 24 Partien in der Bundesliga. In der Endphase musste der Routinier indes tatenlos mitanschauen, wie die Stuttgarter in die zweite Liga abstiegen, weil er aufgrund einer Knieverletzung ausfiel.

Wie ist jetzt für ihn weitergeht, ist offen – Beck kann sich aber auch ein abermaliges Auslandsengagement vorstellen. „Ich zumindest gehe zwar als Spieler. Aber ich bleibe als Fan. Und ich weiß zwar nicht wann und in welcher Konstellation: Aber ich bin mir sicher, dass sich meine Wege und die des Vereins irgendwann wieder kreuzen werden“, sagt der scheidende Abwehrspieler. „Jetzt freue ich mich aber erst einmal auf das, was die nahe Zukunft für mich bereithält. Und ich drücke dem VfB die Daumen, dass er bald wieder dort ist, wo er hingehört: in der ersten Liga.“