Verunreinigtes Trinkwasser in Sindelfingen Abkochgebot auf weitere Ortschaften ausgeweitet

Ein Plan des betroffenen Gebiets auf dem Goldberg. Ein Plan für Maichingen stellen die Stadtwerke in Kürze zur Verfügung. Foto: Stadt Sindelfingen Stadtwerke Sindelfingen/Moraw,Dirk
Ein Plan des betroffenen Gebiets auf dem Goldberg. Ein Plan für Maichingen stellen die Stadtwerke in Kürze zur Verfügung. Foto: Stadt Sindelfingen Stadtwerke Sindelfingen/Moraw,Dirk

Im Sindelfinger Trinkwasser wurden Enterokokken-Bakterien gefunden. Nun wurde das Abkochgebot erweitert. Zahnärzte dürfen vorerst keine Behandlungen durchführen.

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Sindelfingen - Die Stadtwerke Sindelfingen informieren in einer Pressemitteilung, dass das Abkochgebot, das im Bereich der Kernstadt und dem Sindelfinger Süden bereits seit letzter Woche besteht, nun auch auf den Stadtteil Maichingen und die Gemeinde Magstadt erweitert wird. Auch dort wurde eine bakterielle Verunreinigung des Trinkwassers festgestellt. Das Wasser sollte deshalb vorsorglich 10 Minuten lang abgekocht werden, sofern es zum Trinken, Kochen oder zur Zubereitung von Speisen oder Getränken verwendet wird.

Das Leitungswasser wird vorsorglich innerhalb der gesetzlichen Grenzwerte mit Chlor versetzt. Für Menschen geht davon keine Gefahr aus.

Als Brauchwasser (Toilettenspülungen, Bewässerung) kann das Leitungswasser weiterhin verwendet werden. Die Stadtwerke weisen Zahnärzte darauf hin, dass momentan nach Aussage des Gesundheitsamts im Gebiet Maichingen und Magstadt vorerst keine Behandlungen durchgeführt werden dürfen.

Am Donnerstag letzter Woche wurden im Trinkwasser in Sindelfingen Enterokokken-Bakterien gefunden. Seither gilt bereits für die Kernstadt und den Süden ein Abkochgebot.




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