Eine mögliche Ursache könnte ein tropfendes Entwässerungsrohr im Oberstenfelder Gewerbegebiet (Kreis Ludwigsburg) sein. Die Behörden ermitteln.

Ludwigsburg: Sandra Lesacher (sl)

Tote Fische in der Bottwar in Oberstenfeld: Das hatte der zuständige Gewässerwart am Mittwochabend festgestellt. Der Fischereiaufseher des Regierungspräsidiums Stuttgart gab den Fall weiter ans Landratsamt Ludwigsburg, das nun ermittelt.

 

Etwa 40 tote Fische wurden gefunden

Etwa 40 tote Fische seien gefunden worden, für die Bürgerinnen und Bürger bestehe keine Gefahr, heißt es am Freitag seitens des Landratsamtes. Mitarbeitende des Fachbereichs Umwelt waren mit dem Polizeipräsidium Ludwigsburg, Abteilung Gewerbe/Umwelt, sowie einem Mitarbeiter der Gemeinde Oberstenfeld bereits vor Ort.

Als mögliche Ursache wurde eine Einleitung über ein Kunststoffrohr identifiziert, das auf ein Gelände in der Robert-Bosch-Straße führt. Daraus tropfte eine unbekannte Flüssigkeit. Da unklar ist, um welche Flüssigkeit es sich handelt, über welchen Weg diese in das Rohr gelangt sein könnte und ob diese tatsächlich ursächlich für das Fischsterben ist, findet ein erneuter Ortstermin zur weiteren Ursachenforschung statt.

Die Untersuchungen erfolgen in enger Abstimmung mit dem Fischereiaufseher. Ergebnisse werden der Öffentlichkeit mitgeteilt, sobald diese vorliegen, heißt es seitens des Landratsamtes Ludwigsburg.