VfB-Fanclubs Der "Denkerclub" sucht nach Antworten

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In einer Serie stellen wir offizielle Fanclubs des VfB Stuttgart vor. Heute: Der Fanclub "7-4-1".

Die 7-4-1er (von links nach rechts): Präsident Achim Maxwitat, Florian Seitz, Hanns Rupp, Wolfgang Steck, Petra Benzinger, Martin Seitz, Erhard Haller - vorne Nils und Meeke. Foto: privat 7 Bilder
Die "7-4-1"er (von links nach rechts): Präsident Achim Maxwitat, Florian Seitz, Hanns Rupp, Wolfgang Steck, Petra Benzinger, Martin Seitz, Erhard Haller - vorne Nils und Meeke. Foto: privat

Stuttgart - Neuer Start, neues Glück! Zum Saisonauftakt der Bundesliga stellen wir einige offizielle Fanclubs des VfB Stuttgart vor. Diesmal: Der "7-4-1"-Fanclub.

Wie alles begann

Spitze Zungen, treue Seelen und unbestechliche Analysen - so könnte man die Belegschaft des "7-4-1"-Fanclubs kurz und knackig charakterisieren. Der Name "7-4-1" - Seven Fo(u)r One - spielt auf die Gründung des Fanclubs an: Nach einer desolaten Hinrunde der 2010/11-Saison, in der sich beim VfB Stuttgart Niederlage an Niederlage und Personaldebatte an Personaldebatte reihte, beschlossen sieben Dauerkartenbesitzer nicht etwa, selbige vor der Mercedes-Benz Arena zu verbrennen, sondern im dicksten Schlamassel ein Zeichen zu setzen: Am 15. Januar siegte der VfB nicht nur zu Hause gegen den FSV Mainz, auch "7-4-1" wurde gegründet.

"Zur Zeit der Gründung ging es dem VfB in vielen Belangen nicht gut. Wir wollten helfen - anders als andere", erinnert sich der Präsident des Fanclubs, Achim Maxwitat.

Vorschläge, wie die Roten aus der Bredouille kommen könnten, hatten die sieben Gründungsmitglieder einige. Nur: Wie bringt man den guten Rat an den richtigen Mann, "wenn einem in 'Otto's Versperstüble' maximal der Wirt zuhört?" Die Antwort gibt Martin Seitz, der die Gründung damals vorantrieb, gleich selbst: "Man gründet einen offiziellen Fanclub, wird zu den Regionalkonferenzen eingeladen und kommt mit den Verantwortlichen des Vereins in Kontakt."

Die Strategie ging auf: Achim Maxwitat hatte schon die Gelegenheit, mit Erwin Staudt, der zu dieser Zeit noch VfB-Präsident war, zu sprechen. "Sehr angenehm", sei die Gesprächsatmosphäre gewesen: "Die Verantwortlichen waren sich der Misere, in der der VfB zu der Zeit steckte, durchaus bewusst."