Der VfB muss gegen Borussia Dortmund antreten. Werden die Stuttgarter den Meister schlagen? Verfolgen Sie das Spiel im Liveticker.
 

Sport: Thomas Haid (T.H.)

Stuttgart - Der VfB ist nicht Borussia Dortmund. "Wir sind wir", sagt Bruno Labbadia, "wir müssen unseren Weg gehen und haben unsere Identität." Dieser Weg sieht vor, "dass wir uns nicht kleiner machen müssen, als wir sind" - auch wenn am Samstag um 15.30 Uhr (die Partie im Liveticker) ein Großer nach Stuttgart kommt: der Meister aus Dortmund.

Obwohl Labbadia das Erfolgsmodell der Gäste nicht kopieren kann und auch nicht kopieren will, sagt der Trainer, dass man von der Borussia einiges lernen könne - etwa wie man eine Mannschaft in aller Ruhe über einen Zeitraum von zwei oder drei Jahren entwickelt. So lange ist der Trainer Jürgen Klopp in Dortmund im Amt. Labbadia ist dagegen erst seit knapp elf Monaten beim VfB. "Wir wissen, was wir wollen", sagt er, "und wir versuchen, das Schritt für Schritt umzusetzen." Ein besonderer Schritt wäre dabei wohl ein Sieg gegen die Borussia, die der VfB dann in der Tabelle überholen würde. Aber zum Jäger des übermächtig erscheinenden FC Bayern würde sich Labbadia auch in diesem Fall nicht aufschwingen wollen. "Der erste Verfolger ist und bleibt Dortmund. Wir backen kleinere Brötchen", sagt er.

VfB: Ulreich - Boulahrouz, Tasci, Maza, Molinaro - Kvist, Kuzmanovic - Harnik, Hajnal, Traoré - Cacau (Hemlein).

Dortmund: Weidenfeller - Pisczek, Subotic, Hummels, Schmelzer - Bender, Kehl - Götze, Kagawa, Großkreutz - Lewandowski.

Schiedsrichter: Gräfe (Berlin)

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