VfB II vor zwei Kellerduellen Trainer Marc Kienle fordert Punkte

Von Jürgen Frey 

Der Auftakt nach der Winterpause war mit dem 0:3 gegen die SV Elversberg ernüchternd, der letzte Sieg datiert vom 8. September 2018. Es wird Zeit zu punkten für den abstiegsbedrohten Regionalligisten VfB Stuttgart II. Wenn nicht in den nächsten beiden Spielen, wann dann ...

Das rettende Ufer ist für den VfB Stuttgart II nicht weit entfernt – doch das Team von Trainer Marc Kienle muss endlich anfangen zu punkten. Foto: Baumann
Das rettende Ufer ist für den VfB Stuttgart II nicht weit entfernt – doch das Team von Trainer Marc Kienle muss endlich anfangen zu punkten. Foto: Baumann

Stuttgart - Marc Kienle redet nicht lange drumherum: „Wir müssen punkten“, sagt der Trainer des Fußball-Regionalligisten VfB Stuttgart II. Drittletzter ist sein Team. Und in den nächsten beiden Spielen geht es gegen die beiden Mannschaften, die als einzige aus dem 18er Feld hinter dem Bundesliga-Nachwuchs der Weiß-Roten rangieren. An diesem Samstag (14 Uhr) geht es zu Schlusslicht Eintracht Stadtallendorf, am darauf folgenden Freitag (19 Uhr) kommt der Tabellenvorletzte FC Astoria Walldorf nach Stuttgart. „Das sind natürlich sehr wichtige Spiele für uns“, sagt Kienle.

Schwache Routiniers gegen Elversberg

Seit 13 Spielen wartet seine Mannschaft schon auf einen Sieg. Der letzte Dreier datiert vom 8. September 2018 – damals hatte es ein 3.2 beim 1. FSV Mainz 05 II gegeben. Der Auftakt nach der Winterpause war ernüchternd – 0:3 daheim gegen die SV Elversberg. „Wir müssen ein anderes Gesicht zeigen. Spieler in meiner Mannschaft, die sonst stabil waren, hatten einen schlechten Tag“, erklärt Kienle. Dazu gehörten die Routiniers Lukas Kiefer und Tobias Werner, auch mit dem Debüt von Neuzugang Marc Stein war der Coach nicht zufrieden.

Koep von Beginn an?

In Stadtallendorf wird es Änderungen in der Anfangsformation des VfB II geben. Gut möglich, dass Sturm-Neuzugang Benedikt Koep von Beginn an ran darf. „Er war zwar länger verletzt, aber er wird uns mit seiner Erfahrung und seinen Emotionen weiterhelfen“, ist sich Kienle sicher. Egal, wer spielt, vieles soll besser werden als gegen Elversberg. Auch wenn der Trainer vermutet: „Das wird kein angenehmes Spiel für uns auf einem Dorfsportplatz. Zumal es eben auch für den Gegner ein wegweisendes Spiel ist, das er unbedingt gewinnen will.“