VfB im Pokalfinale Der Hoeneß-Tipp gegen den Ticket-Frust

Der VfB-Trainer Sebastian Hoeneß nach dem Halbfinalsieg gegen RB Leipzig. Foto: Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch

Diese Woche beim VfB Stuttgart war geprägt von Lust und Frust rund um die Ticketvergabe fürs Pokalfinale in Berlin. Sebastian Hoeneß hat nun einen Tipp für alle, die leer ausgegangen sind.

Sport: Dirk Preiß (dip)

Das Endspiel im DFB-Pokal beschäftigt die Fans und Mitglieder des VfB Stuttgart seit Tagen – besser gesagt: Es ist die Ticketvergabe, die im Anschluss an den Finaleinzug für die großen Emotionen gesorgt hat. Für Freude, vor allem aber für Frust bei all jenen, die leer ausgegangen sind.

 

Sebastian Hoeneß hat all das mitbekommen – allerdings nur am Rande. Denn der Trainer des VfB sagt: „Alles, was mit dem Pokal zu tun hat, ist für mich derzeit nicht relevant.“ Der Coach konzentriert sich auf die sechs ausstehenden Partien in der Fußball-Bundesliga, will dort eine Serie hinlegen, sich erst dann mit dem Endspiel gegen Arminia Bielefeld am 24. Mai beschäftigen. Am Sonntag (15.30 Uhr) ist der SV Werder Bremen in Stuttgart zu Gast.

Kalt lässt Hoeneß das riesige Interesse am Finale in Berlin aber nicht. „Es ist erst einmal schön, dass so viele dabei sein wollen“, sagt er. Aber: Es liege eben „in der Natur der Sache, dass nicht alle dabei sein können“. Ein Stadion mit einem solchen Fassungsvermögen gibt es schlicht nicht.

Der DFB meldete am Freitag, es habe 1,66 Millionen Ticketanfragen gegeben. im Mitgliederverkauf hätte der VfB über 160 000 Karten absetzen können. Was also tun, wenn man keine dieser Eintrittskarten ergattert hat?

In Stuttgart wird es eventuell ein Public Viewing geben, laut Hoeneß lohne aber auch die Reise nach Berlin – ohne Ticket. „Die Fans sollen dann halt Berlin fluten und die ganze Stadt weiß-rot erscheinen lassen“, sagt der Coach. Der übrigens davon ausgeht, dass genau das passieren wird.

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