VfB-Präsident Wahler Rüdiger "ein bisschen übermütig"

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Wenn der VfB-Präsident seinen eigenen Verein nicht mehr erkennt: Bernd Wahler freut sich über den Kampfgeist seiner Roten und spricht über die Auswechslung von Antonio Rüdiger.

VfB-Präsident Bernd Wahler Foto: dpa
VfB-Präsident Bernd Wahler Foto: dpa

Stuttgart - VfB-Präsident Bernd Wahler ist vom Kampfgeist seiner Stuttgarter im Spiel gegen Leverkusen selbst überrascht gewesen: "Ich muss ehrlich zugeben: Ich dachte, wir haben keine Chance mehr. Was dann passiert ist, war eine Riesenüberraschung", sagte Wahler nach dem hart erkämpften 3:3 vom Samstag dem Fußball-Magazin "Kicker".

Dass die Mannschaft das Spiel nochmal drehen konnte, schreibt der 56-Jährige vor allem der Überzeugungskraft seines Trainers zu: "Wir haben in Berlin schon erlebt, was Armin Veh mit seiner Ansprache in der Halbzeitpause bei der Mannschaft bewirken kann und wie die Spieler anschließend aus der Kabine gekommen sind." Zum Wiederanpfiff sei "eine Mannschaft mit völlig anderem Gesicht auf dem Platz" gestanden.

Vehs Entscheidung, Jungnationalspieler Antonio Rüdiger in der Halbzeitpause durch Adam Hlousek zu ersetzen, hält Wahler für richtig: "Er war nach den Länderspielen einfach nicht gut drauf. Vielleicht auch ein bisschen übermütig. Das kann in dem Alter schon mal passieren."